
Mein Bullitt-Soundbike: Aktivismus auf zwei Rädern und mit Sound 🎶🚴♂️
Heute nehme ich euch mit auf eine Tour mit meinem Bullitt-Lastenrad – oder besser gesagt: mit meinem aktivistischsten Rad. Es ist laut, bunt und hat mehr Geschichten zu erzählen als ein Reiseblog. Und ja, es macht auch Musik. Literally.
Was ist ein Bullitt? Die Marke hinter dem Mythos
Hinter dem Bullitt steckt das dänische Unternehmen Larry vs. Harry. Gegründet 2008 von Lars Ole Rolsted und Harry Main, starteten die beiden mit einem klaren Ziel: Lastenräder zu bauen, die nicht nur praktisch, sondern auch schnell und wendig sind. Der Name „Bullitt“ ist eine Hommage an den Kultfilm Bullitt (1968) mit Steve McQueen – ein Symbol für Geschwindigkeit und Stil.
Die Geometrie der Bullitt-Räder ist einzigartig:
- Langer Radstand für Stabilität, auch bei hoher Beladung.
- Tiefer Schwerpunkt dank der tief sitzenden Lastenbox.
- Agile Lenkung durch den kurzen Steuerrohrwinkel – perfekt für enge Stadtstraßen.
Die Aufbauten sind vielfältig:
- Holzboxen (klassisch, aber schwer).
- Metallboxen (robust, wie bei meinem Rad – mehr dazu gleich!).
- diverse Taschen
- Trägersysteme
- Kindertransportssteme
- Spezialanfertigungen für Mieträder, Werbung oder – wie bei mir – Soundanlagen.
Mein Bullitt: Ein Soundbike mit Geschichte

Mein Rad ist mindestens 12 Jahre alt, hat 10 mechanische Gänge, Magura-Scheibenbremsen – und vor allem: eine schwarze Metallbox mit eingebauter Soundanlage. Zwei Lautsprecher, ein Akku, und ein Klinkenanschluss. Soundbike deluxe!
Früher habe ich damit bei Critical Mass in Köln, Wuppertal oder Düren Musik gemacht. Bei Kidical Mass in Frechen oder Kerpen. Sogar bei der Anti-IAA-Demo in München war es dabei – wenn auch im Transporter. Die Box war kaputt, die Musik verstummt. Doch eine Freundin rettete den Tag: Ihr Freund reparierte die Anlage. Danke nochmal!
Doch dann kam das nächste Problem: Mein iPhone hat keinen Klinkenanschluss mehr. Die Lösung? Ein Bluetooth-zu-Klinken-Adapter, betrieben mit einer Powerbank. Jetzt läuft die Musik wieder – und das Rad ist bereit für die Frühlings-Fahrraddemo in Kerpen heute Abend.

Aktivismus auf Rädern: Die Aufkleber-Story
Als ich das Rad bekam, hatte es schon einige Aufkleber. Doch ich habe überall, wo ich war, neue gesammelt. Critical Mass Köln? Aufkleber drauf. Kidical Mass Frechen? Aufkleber drauf. Jede Demo, jede Tour, jeder Protest hat seine Spur hinterlassen.
Mittlerweile ist das Rad ein fahrendes Manifest – bunt, laut und voller Botschaften. Aktivismus auf zwei Rädern.
Warum ein Bullitt? Meine Gründe
✅ Praktisch: Transportiert alles – von Einkäufen bis zu Soundanlagen.
✅ Schnell: Trotz Lastenrad-Feeling fühlt es sich wie ein Rennrad an.
✅ Einzigartig: Kein anderes Rad zieht so viele Blicke auf sich.
✅ Aktivistisch: Perfekt für Demos, Paraden und spontane Musikperformances.
Fazit: Mehr als nur ein Rad
Mein Bullitt ist Meinungsäußerung, Musikinstrument und Transportmittel in einem. Es hat mich zu Demos begleitet, Musik verbreitet und unzählige Gespräche ausgelöst. Und heute Abend wird es wieder losgehen – bei der Fahrraddemo in Kerpen.

🔥
- Habt ihr auch ein „Sonderrad“ mit besonderer Geschichte? Erzählt mir in den Kommentaren!
- Welche Musik würdet ihr auf einem Soundbike spielen? 🎵
- Seid ihr heute bei der Fahrraddemo in Kerpen dabei? Ich freu mich auf euch!
Ich bin gespannt, ob mein Bullitt heute Abend wieder für Stimmung sorgt. Bis gleich auf der Demo – oder auf zwei Rädern irgendwo in eurer Nähe!

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