
Bevor es heute wieder auf die Piste geht und ich einen Liveticker hier veröffentliche, schnell noch meinen Monatsrückblick für Mai:
Rückblick Mai 2026: Kilometer-Jagd und das Gewicht der Nation
Moin ihr alle! Der Wonnemonat Mai ist vorbei. Das Wetter war durchwachsen, aber die Beine liefen rund. Zeit für den Monatsabschluss und einen Blick auf die nackten Zahlen. Der hat dieses Mal eine ganz besondere Relevanz.
Das erste Fast-Halbjahr lief wie geschmiert. Mein Fahrrad-Jahr fing im Januar mit starken 1.165 Kilometern an. Im Februar folgten stolze 1.208 Kilometer, bevor der März mit 928 Kilometern einen kleinen Durchhänger brachte. Der April hat das mit sagenhaften 1.345 Kilometern aber wieder wettgemacht. Und jetzt im Mai standen am Ende wieder starke 1.275 Kilometer auf meinem Tacho.
Der Mai auf dem Prüfstand: Mein Fuhrpark im Dauereinsatz
Mein treuer Begleiter, das Brompton G-Line Faltrad (#GSpot), hat im Mai mit 1.070 Kilometern den absoluten Löwenanteil gestemmt. Die restlichen 205 Kilometer durfte sich das Bullitt-Lastenrad (BlueMoon) beweisen, meistens vollgepackt bis obenhin.
Wer viel radelt, verbrennt natürlich auch viel. Bei meinen 1.275 Kilometern im Mai wanderten ganz grob 35.000 Kilokalorien durch die Kurbel. Eine ordentliche Menge Holz!
Die nackten Zahlen: Deutschland wird schwerer
Das bringt mich direkt zu einem Thema aus den aktuellen Medien. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat frische Zahlen aus dem Mikrozensus veröffentlicht. Das Ergebnis lässt ordentlich aufhorchen, denn 53,4 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland sind übergewichtig. Besonders die Männer führen diese unrühmliche Statistik an. Satte 62,6 % der Männer bringen laut WHO-Klassifikation zu viel Gewicht auf die Waage, während es bei den Frauen immerhin 43,8 % sind. Der deutsche Durchschnittsmensch wiegt heute bei einer Körpergröße von 1,73 Metern exakt 78,3 Kilo. Vor neun Jahren lag das Durchschnittsgewicht noch bei 77,0 Kilo. Wir werden also kontinuierlich schwerer, während die Körpergröße bundesweit stagniert.
Wo lande ich im bundesweiten Vergleich?
Da habe ich glatt den Taschenrechner angeworfen und meinen eigenen Status gecheckt. Der bekannte Body-Mass-Index setzt das Körpergewicht ins Verhältnis zur quadrierten Körpergröße. Die Formel lautet ganz einfach Gewicht geteilt durch die Größe in Metern zum Quadrat. Mit meinen 1,90 Metern und aktuell 85 Kilo ergibt das einen BMI von genau 23,5. Damit liege ich im perfekten, grünen Bereich des Normalgewichts, der sich von 18,5 bis 25 erstreckt.
Die Statistiker von Destatis erwähnen übrigens ein extrem spannendes Detail. In den Großstädten ist der BMI im Schnitt spürbar niedriger als auf dem ländlichen Raum. Warum das so ist? Weil in der Stadt viel mehr tägliche Wege ganz automatisch zu Fuß oder eben mit dem Rad erledigt werden!
Genau deshalb schreibe ich diesen Blog. Es geht mir nicht um schweißtreibenden Leistungssport oder Bestzeiten. Es geht um die alltägliche Bewegung an der frischen Luft. Wer das Auto stehen lässt und das Rad nutzt, tut seinem Körper ganz nebenbei etwas Gutes. Die verbrannten Mai-Kalorien sind da einfach ein wunderbarer Nebeneffekt.
Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr eure persönlichen Mai-Ziele erreicht? Und schaut ihr bei solchen neuen Statistiken auch mal genauer auf eure eigenen Werte?
Kette rechts und bis zur nächsten Tour,

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