Take a ride on the wild side

📡 🚴‍♂️ Liveticker: Tag Drei – von Beckum nach Vlotho

📡 🚴‍♂️ Liveticker: Tag Drei – Planänderungen beim Frühstück und Gewitter-Taktik

Guten Morgen von Etappe drei! Der Tag hat gerade erst begonnen, und schon hat das Abenteuer Radreise das getan, was es am besten kann: Pläne durcheinanderwirbeln. Es gibt heute direkt zwei handfeste Planänderungen für meinen Weg in Richtung Vlotho.

Das Edeka-Frühstück und die Hotel-Geheimnisse

Die erste Änderung betrifft das Frühstück: Das nehme ich heute nämlich ganz bewusst nicht im Hotel ein. Das ist der nächste Akt der ziemlich kuriosen Geschichte, die ich gestern schon nicht erzählt habe – und über die ich auch heute ganz gentlemanlike das Schweigen bewahre. 🤫 Stattdessen bin ich vom Höchstberg direkt wieder runter in den Ort gerollt. Hier gibt es einen Edeka mit einer gemütlichen Bäckerei, wo ich mir jetzt mein Frühstück schmecken lasse. Zwar gibt es heute mal kein Müsli auf dem Teller, aber das kann ich für einen Tag absolut verschmerzen. Als gesunden Ausgleich habe ich mir einen Apfel in die Tasche gesteckt, der wird später auf der Strecke verspeist. Ein guter Start in den Tag ist damit trotzdem absolut gesichert!

Die Wetter-Taktik: Zielbahnhof Herford

Die zweite und viel wichtigere Planänderung betrifft meine Route selbst. Ich werde den Kurs heute anpassen und erst einmal bis zum Bahnhof nach Herford fahren. Warum? Ganz einfach: Heute Nachmittag soll es hier in der Region richtig anfangen zu schütten. Auf ein schweres Sommergewitter und Aquaplaning im Sattel habe ich verständlicherweise absolut keine Lust.

Mein Plan sieht so aus: Ich denke, dass ich Herford noch locker vor der Gewitterfront erreichen werde. Von dort aus komme ich im absoluten Notfall auch bestens mit der Bahn weiter nach Vlotho. Sobald ich in Herford angekommen bin, wird die Lage neu sondiert: Wenn das Wetter hält und alles in Ordnung ist, fahre ich die restlichen Kilometer ganz normal mit dem Rad weiter. Wenn die Welt untergeht, schwenke ich flexibel auf die Schiene um. Flexibilität ist beim Bikepacking eben alles!

Jetzt frühstücke ich erst mal in aller Seelenruhe fertig, packe die Sachen und dann geht es los auf die Piste. Drückt mir die Daumen, dass der Regen noch ein bisschen auf sich warten lässt! Ich berichte wie immer live von der Strecke. ☕🍏🌩️💨

Schloss-Romantik in Rheda und traumhafte Asphaltbänder

Nach knapp über 25 Kilometern und etwa eineinhalb Stunden im Sattel ist es Zeit für die erste kleine Rast. Ich sitze gerade mit einer Handvoll Nüssen und meinem Apfel im Schloss Rheda.

Was für eine beeindruckende, wunderschöne Anlage! Das hatte ich so gar nicht auf dem Schirm, aber wenn man hier vorbeikommt, muss man einfach stoppen und staunen.

Die Fahrt hierher war bis jetzt das reinste Vergnügen. Zuerst ging es über einen richtig breiten, top ausgebauten Radweg flüssig an einer stark befahrenen Straße entlang. Die letzten 15 Kilometer waren dann Genuss pur: feine, asphaltierte Wege mitten durch die Landschaft mit fantastischen Ausblicken.

Vom angekündigten schlechten Wetter ist hier aktuell noch absolut nichts zu sehen. Der Himmel hält dicht. Das ungemütliche Zeug soll ja auch erst heute um die Mittagszeit ganz im Westen ankommen – und ich habe mich ja glücklicherweise schon ein ganzes Stück nach Osten vorgearbeitet.

Der Akku ist geladen, der Apfel verputzt, gleich geht es weiter auf der Piste. Ich bin gespannt, was der Tag noch bringt, und werde natürlich weiter berichten! 🍏🏰🚴‍♂️💨


📡 🚴‍♂️ Liveticker: Bremsen-Krimi, Werkstatt-Hopping und ein völlig neuer Etappen-Plan!

Von Rheda aus ging es eigentlich ganz entspannt weiter nach Gütersloh. Doch im Sattel merkte ich: Die Vorderbremse von #GSpot ruckelt beim Bremsen irgendwie ungesund. Sicher ist sicher, dachte ich mir, und hielt spontan an einem größeren Radladen an. Die ernüchternde Nachricht vor Ort: Akuter Personalmangel, keine Chance. Man schickte mich weiter zu einem anderen Laden in der Nähe. Dort gab es nach einem kurzen Check zwar eine fundierte Diagnose, aber leider keine Therapie – die passenden Ersatzteile fehlten. „Oh, heck!“, wie mein jüngerer Sohn jetzt wohl sagen würde.

Was macht man in so einer Situation? Flexibel bleiben! Ich suchte mir sofort eine zertifizierte Brompton-Werkstatt in Bielefeld heraus und änderte spontan meinen Kurs. Doch beim ersten Laden in Bielefeld das gleiche Spiel: Personalmangel, keine Kapazitäten. Aber Radler:innen halten zusammen, und so bekam ich den entscheidenden Tipp für eine weitere Adresse. Und siehe da: Jackpot! Mein Rad wurde nicht nur angenommen, mir wurde sogar eine Reparatur bis heute Abend in Aussicht gestellt. Drückt mir die Daumen! Ich nenne hier bewusst noch keine Namen – erst mal abwarten, wie das Ganze ausgeht.

Die Rettung dank Booking-Option

Soweit zu meinen ursprünglichen Plänen, die das Schicksal heute mal eben komplett auf links gedreht hat. Aber genau in solchen Momenten zahlt es sich aus, dass ich meine Unterkünfte über booking.com alle mit einer kostenfreien Stornierungsoption gebucht habe. Ein paar Klicks auf dem Smartphone, und die Sache war erledigt: Das Hotel in Vlotho konnte ich absolut kostenfrei stornieren.

Im gleichen Atemzug habe ich mir ein neues Quartier direkt hier in Bielefeld geschossen. Und das klingt extrem spannend: Die Unterkunft nennt sich „Smartments“ und liegt in einem riesigen, anscheinend ziemlich neuen Gebäude direkt neben dem Hauptbahnhof.

Smartments Gebäude in Bielefeld

Das Konzept wirkt super professionell. Für das Einzelzimmer zahle ich schmale 68 Euro, das Frühstück gibt es auf Wunsch für 9,99 Euro dazu. Einchecken kann ich allerdings erst ab 15:00 Uhr. Ich bin wirklich gespannt, was mich dort erwartet – auf den ersten Blick ein total neues und interessantes Konzept!

Es bleibt hochdramatisch!

Ihr seht, für den Rest des Tages steht noch einiges auf dem Zettel, worüber es zu berichten gilt:

  • Wird mein Rad heute wirklich noch fertig und läuft danach wieder wie geschmiert?
  • Wie schlägt sich das moderne Smartments-Konzept im Live-Test?
  • Wann bricht der angekündigte Sturm los und wie betrifft er mich hier in der Stadt?
  • Und zu guter Letzt: Wie geht es morgen eigentlich weiter?

Es bleibt ein echter Krimi auf zwei Rädern. Ihr werdet hier im Ticker garantiert die Ersten sein, die erfahren, wie es weitergeht! Bleibt unbedingt dran! 🛠️🏢🌩️🚴‍♂️

Funkstille aus der Werkstatt und verdiente Abendruhe

Bislang gibt es leider absolute Funkstille und keine neuen Neuigkeiten vom Radladen. Auch was das Wetter morgen angeht, steht aktuell noch alles in den Sternen. Das ist für mich im Moment allerdings auch erst mal zweitrangig – denn die oberste Priorität hat jetzt natürlich, dass ich morgen früh zuerst einmal mein Rad fahrbereit zurückbekomme. Ohne #GSpot geht es schließlich nicht weiter.

Ich mache mir jetzt trotz der Ungewissheit einen gemütlichen, ruhigen Abend im Zimmer und beende den Liveticker für den heutigen Tag zwei. Man muss die Dinge eben nehmen, wie sie kommen!

Euch allen einen schönen, entspannten Abend und wir lesen uns hoffentlich morgen früh mit guten Nachrichten wieder! 🏁🛌🏢

Kommentare

  1. Viel Glück bei den diversen „Abweichungen“ 😉

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