
Posts von gestern:
Die Waage zeigte heute morgen 81,5 Kilogramm, also etwa das Niveau von gestern. Ich will 80, also ist noch was zu tun bzw. zu lassen.
Im Fitness Point waren heute Morgen Rücken und Brust dran. Ich hab mal was neues am Latzug ausprobiert, nämlich hinter dem Kopf zu ziehen, das müsste ich noch was optimieren.
Beim Anziehen fürs Radfahren war ich etwas zwischen Baum und Borke. Es ist schon kühl morgens, aber über Tag soll es heute wieder sonnig und heiß werden. Wollte mein ärmelloses Trikot anziehen und Ärmlinge drüber, das sah aber einerseits doof aus und andererseits zweifelte ich daran, dass es wohl warm genug ist. Also doch ein dünnes Trikot (alles Ekoï) drüber. War für die Fahrt ok, heute Mittag kommt das Lange in die Tasche. Hosen sind noch kurz, an den Beinen kriege ich nicht so schnell kalt.
Nach langer Zeit mal wieder die OSMO im Einsatz. Sie war lange Zeit ein wenig in der Versenkung verschwunden, aber jetzt wollte ich sie doch noch mal in Betrieb bringen. Zu viel ist passiert in letzter Zeit und oft genug habe ich mich auch geärgert, dass ich sie nicht dabei und eingeschaltet hatte. Heute Morgen hätte es auch eine Notwendigkeit gegeben, etwas aufzunehmen, aber da hatte ich sie tatsächlich ausgeschaltet. Dumm.
Als Rad kam der schwarze Bulle zum Einsatz. Ich hatte im Vorfeld der Demonstration im Hönnetal die Auflieger abgeschraubt, sie schienen mir doch einen zu aggressiven Eindruck zu erwecken. Aber gestern Abend schnell wieder angeschraubt, und wie sich zeigte hatte das heute Morgen auch bei dem leichten Gegenwind seine Wirkung. Ich war in etwas über 40 Minuten hier, dabei ist auch die immer lange Wartezeit an der Mathildenstraße/Bonnstraße zu berücksichtigen. Die Fahrt war voll okay.
Mittags vor der Fahrt nach Hause war es total sonnig und offensichtlich auch heiß. Deswegen 50er Sonnencreme auf die Haut, mein ärmelloses Trikot an und auf die Piste.
Fahrt nach Hause über den Schildberg mit relativ hoher Geschwindigkeit. Das sind ja weniger als 14 km und es waren auch deutlich weniger als 40 Minuten. Sonnig und ziemlich warm, aber nicht übertrieben heiß.
Durch Zufall war die Osmo auf den Hyperlapse Modus eingestellt. Dadurch laufen alle Videofilm sehr schnell ab. Und es ist wenig Speicherbedarf. Ich bin gerade dabei, sie alle auf YouTube hoch zu laden.
Hier ist der Fahrtbeginn:
Und hier die Fahrt über den Schlittberg:
Nur kurz zu Hause. Gleich wieder los nach Bedburg, ERFTIE holen von Norbert. Ist mit dem Bus 975 und dem Deutschlandticket ganz bequem. Ich kann an der Haltestelle Graf-Bergheim-von-Trips-Ring einsteigen, das ist in unmittelbarer Nähe und in Bedburg an der Erkelenzer Straße aussteigen, dort wohnt Norbert. Weil das alles so nah ist, habe ich kein Rad dabei.
Die Busfahrt dauert etwa einen dreiviertel Stunde. Sie führt durch Quadrath-Ichendorf, dort auch am Bahnhof vorbei, wo die meisten Fahrgäste ausstiegen. Der Bus war zuvor ziemlich voll, ich musste erst stehen. Nach Quadrath geht es am Martinswerk vorbei in die Kreisstadt Bergheim und da hindurch. Auch im Bus merkt man, wie miserabel unsere Straßen sind, ich kann vor lauter Geruckele und Geklappere kaum schreiben. In Bergheim am Bahnhof stiegen wieder, vor allem junge Leute ein.
Der Bus ist voller unterschiedlicher Menschen. Hinter mir wird englisch gesprochen, einige verständigen sich in Sprachen, die ich nicht zuordnen kann. Gerade steigt eine junge Frau ein, die ihre kreuz und quer geritzten Arme nicht bedeckt hat. Das Thema ist ja auch in den Tattoo Sendungen in der. ARD Mediathek behandelt worden, weiß nicht mehr genau in welcher Folge.
Der Bus ist mittlerweile in Bergheim in Richtung Paffendorf abgebogen und damit auch in der Verlängerung nach Bedburg. Paffendorf ist ja bekannt für sein Schloss und dessen Park. Das lassen wir aber links, pardon rechts, liegen.
Gut die Hälfte der Fahrgäste ist in die Handys vertieft. Trotzdem hört man das eine oder andere Gespräch.
Ein Fahrgast ist mit seinen Roller Blades und einem durchaus sehenswerten nackten Oberkörper eingestiegen.
Wir nähern uns allmählich Bedburg, als der Bus in Glesch einen Bogen schlägt, den ich mit dem Rad nicht so schlage. So fahren wir auf einen mir unbekannten Weg in Kierdorf ein. Die Fahrt durch den Ort geht durch die alten Wohngebiete und ist entsprechend quälend. Ständig muss der Bus bremsen und sich in der Mitte durch eine an den Seiten zu niedrige Brücke schlängeln.
Geschafft, jetzt sind wir gleich in Bedburg am Bahnhof, zu dem es durchaus etwas zu erzählen gäbe, fahren hier doch Züge nach Düsseldorf und Köln, aber eben nicht durchgehend, was eine ziemliche Eselei ist.
Gleich ist mein Ziel erreicht. Obwohl ich sagen muss, dass zwischen der Haltestelle Bahnhof und dem nächsten Stop schon einige Distanz liegt. Komisch, in so einer Stadt wie Bedburg.
Der Tausch von ERFTIE lief schnell ab, mein Freund hatte Interesse, schnell wieder nach Hause zu kommen, weil er morgen in Urlaub fährt.
Ich also Sattel hoch, noch mal einen kurzen Check gemacht und los.
Zum Globus, wo es Abendessen gab.
Rinderfleischkäse und Schweinefleischkäse, jeweils ein Brötchen. Legga, allerdings fehlte das Label „vegan“ (*lach). Zu Globus gäbe es auch einiges zu sagen, tue ich vielleicht einmal, wenn ich ein etwas kürzeres Tagebuch schreibe als heute. Dann fuhr ich mit ERFTIE an die Unfallstelle, an der wir letzten Donnerstag ein Geisterrad aufgestellt haben. Ich dachte erst, es wäre nicht mehr da, aber dann merkte ich, dass ich doch etwas weiter fahren musste als ich dachte. Es ist also noch da und ich habe den Eindruck, dass mehr Grablichter da sind als bei der Aufstellung erst einmal. 200 Meter vor der Kreuzung, über die in der Zeit, in der ich da war, bestimmt 10 Radfahrer*innen fuhren, steht ein Schild mit 70 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung und einer Warnung, dass Radfahrer kreuzen.
Das ist sicher zu wenig für die Kreuzung, dort muss mehr passieren. Außerdem kreuzte ich selber die Straße und stellte fest, dass nach links die Sicht durch einen Busch sehr beeinträchtigt ist.
Dann ging es mit ERFTIE weiter und ich kam noch mal so richtig ins Elektrorad fahren. ERFTIE ist ja ein Riese&Müller Packster 80 (der nicht mehr gebaut wird) mit einem Bosch Motor und zwei Akkus und gehört dem ADFC Rhein-Erft. Ich denke, das Rad ist schon fünf Jahre alt oder so, aber es läuft noch echt gut. Ich stellte fest, dass ich auf der Ebene die Akkus überhaupt nicht brauchte, weil ich auch mit schierer Muskelkraft das Rad auf 25 km/h brachte. Das war zum Beispiel auf dem Weg unterhalb der Wiedenfelder Höhe oder auch auf der Höhe der Fall. Die Wiedenfelder Höhe hinauf gab ich dann mal etwas Saft drauf, aber ich gab selber auch immer noch ein paar Watt dazu.
Das Rad macht Spaß, auch den Hügel hinunter blieb es hübsch in der Spur. Alles in allem eine schöne, schnelle und nicht unanstrengende Fahrt.
Zu Hause blieb dann, ERFTIE in der Garage unterzubringen, das war dann gar nicht so einfach….. Parkplatzprobleme, die ich aber dann am Ende gelöst habe. Die Jungs mussten halt was zusammen rücken. In der Garage sind jetzt acht oder neun Räder.
So, das war jetzt ein langer Post. Warum? Gestern habe ich im Auto einen Podcast gehört, den mein Sohn mir geschickt hatte. Der war total spannend und hat mich in mehrerlei Hinsicht inspiriert. Eine Inspiration war, den Blog als Tagebuch zu schreiben, denn darüber haben die beiden Podcast Teilnehmer gesprochen. Also probiere ich es einmal aus.
Heute hat es erst einmal funktioniert. Bin gespannt, ob Ihr was dazu zu sagen habt.
Hier Strava von heute:
1,46 #SchwarzerBulle 2546 FP
1,43 #SchwarzerBulle 2547 FP
15,11 #SchwarzerBulle 2548 mdRzA
13,64 #SchwarzerBulle 2549 mdRnH über Schlittberg
23,12 #ERFTIE 2550 ERFTIE von Bedburg über Geisterrad nach Hause

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