Komoot

Heute einmal ein paar Worte zu Komoot, das ich mir wieder erschlossen habe, nachdem ich es eine Zeit lang mehr oder weniger zur Seite gelegt hatte. Das Wieder-Erschließen hat etwas damit zu tun, dass ich dieses Jahr Corona und Home Office bedingt einfach mehr Rad gefahren bin und mir für meine Fahrten abends nach dem Home Office Strecken suchen oder basteln wollte. Außerdem hatte ich das Interesse, gerade auch meine „nicht ausgefallenen“ Fahrten zu dokumentieren, wie hier den WHEW und die Fahrt dahin und zurück.

Hat alles gut funktioniert, die Planungsfunktion von Komoot ist gut, am liebsten nutze ich sie mit der App auf meinem Pad. Auch der Import oder Export von GPXfunktioniert prima.

Allerdings könnte ich Komoot manchmal auch an die Wand klatschen. Insbesondere, wenn ich einmal von einer zuvor geplanten Route abweiche. Dann ist das Programm ziemlich unerbittlich darin, mich wieder auf die Route ursprüngliche Route zurück zu bringen.

An sich ist das ja ein sehr gutes Feature. Schließlich kann es ja sein, dass man an einer unübersichtlichen oder komplizierten Stelle schnell mal falsch abgebogen und auf falschen Wegen unterwegs ist. Dann ist es schön, wenn das Navi parat steht und auf die richtigen Pfade zurück führt.

Manchmal geschieht das Abweichen von der Route aber auch mit Absicht, wie bei meiner Fahrt gestern. Die „grüne“ Route hatte mir ein Freund als GPX geschickt, ich hatte sie als geplante Route in Komoot importiert und wollte sie nachgefahren. Die rote Route bin ich dann tatsächlich gefahren. Und fast die ganze Strecke sagte mir Komoot, ich solle doch umkehren (bei teilweise 40 km/h hatte ich dazu überhaupt keine Lust) oder Abfahrten nehmen, die mich wieder auf die grüne Route zurück führen (danke übrigens an Bernhard Gaul für seinen genialen GPXViewer, in dessen offline Version man so schön mehrere GPX Tracks anzeigen kann!). Das Zurückschicken kann echt nervig werden. Die auffordernde Stimme kann man ja noch abstellen, aber es legt sich auch ein dicker dunkler Balken über das obere Viertel der Smartphone-Anzeige, den man jedes Mal von neu wegwischen muss. Muss mal schauen, ob ich das abstellen kann.

Eine andere – ich sehe es als – Schwäche an, zeigt sich hier. Klar, ich war dann endgültig auf der „falschen“ Route und hatte mich an die Ansagen und Anzeigen gewöhnt, schließlich kannte ich ja in der Situation meine Strecke. Aber auch ganz nah an der richtigen Strecke erkennt das Programm die Nähe nicht, sondern wollte mich immer noch in einer großen Schleife zurück auf die grüne Route schicken.

Fazit: Komoot ist zum Planen und Fahren top! Hat auch eine tolle Funktion, auf die richtige Route zurück zu führen, wenn man sie mal verloren hat. Wenn man sie aber bewusst verlässt um eine andere Route zu fahren…. dann hat man was Kämpfchen.

Komoot hat noch viele andere tolle Funktionen, darüber berichte ich demnächst, wenn ich meine Community dort noch was ausgebaut habe.

Ich bin auf Komoot – natürlich – warumichRadfahre. Ihr könnt mir gerne folgen.

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