
als Alternative zu „richtiger“ Wurst? Kann es das sein? Muss es das vielleicht sogar sein? Und hat erst Corona die Missstände in der Fleischindustrie aufgedeckt mit den hohen Ansteckungszahlen bei Westfleisch und Tönnjes?
Nein.
Konventionelles Fleisch und alles, was daraus hergestellt wird, wird schon seit vielen Jahren so produziert, dass es guten Gewissens nicht mehr konsumiert werden kann. Die gesamte Produktionskette ist korrupt. Von der Nahrung für die Tiere über die Vergabe von Antibiotika, die Haltung der Tiere, die Massenschlachtung und -verarbeitung gibt es keinen Produktionsprozess, der nicht auf die Ausbeutung der Tiere und der Menschen, die in der Produktion arbeiten, setzt.
Ich bin selbst vor einigen Jahren genau deswegen Vegetarier geworden und esse seither #nichtswasmalaugenhatte. Kein Geflügel, kein Schwein, kein Rind, keinen Fisch. Kein Fleisch und keine Wurst.
Es braucht auch eigentlich keinen Ersatz. Denn Weglassen reicht. Gemüse, Kartoffeln, Nudeln, Obst, möglichst biologisch produziert, das reicht für eine vollwertige und gesunde Ernährung aus.

Bio Zwiebel 
Bio Knoblauch 
Demeter Qualität Spitzpaprika aus Lidl
Jedenfalls fehlt mir nichts, und das, obwohl ich meinen Körper mit Radfahren und Krafttraining ziemlich fordere

und meine Leistungsfähigkeit und die Kontrolle über mein Gewicht eher zugenommen haben.
Dennoch konsumiere ich Tier. Von Milch und Milchprodukten wie Käse

komme ich nicht weg, meine veganen Selbstversuche haben nicht funktioniert.

Ei esse ich normalerweise nicht, außer, es ist irgendwo drin, wo ich es nicht merke oder ich probiere mal aus, so wie hier bei den Nudeln von Gut Onnau.

Es gibt wirklich keinen guten Grund, Tier zu essen. Also, hört damit auf oder reduziert es.

Antworte auf den Kommentar von warumichradfahreAntwort abbrechen