Veränderungen

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Gedanken zu Veränderungen

Kommt man eigentlich in Zeiten wie diesen häufig und tief genug ins Reflektieren, Nachdenken? Bei mir ist es eigentlich tatsächlich nicht so. Es sind eher Gedankenfetzen, die mal hier, mal da durch meinen Kopf zucken. Wie heute morgen beispielsweise.  

Der Anlass ist, dass ich seit gestern Abend ein HP Velotechnik Liegerad in meiner Garage stehen habe. Vor einiger Zeit war ich in unserem Nachbarort Königsdorf bei Low-Rider und habe mich einmal umgeschaut. Die Idee ist, sicher über den Winter zu kommen. Ich möchte einfach auch auf Schnee und Eis mit Muskelkraft zur Arbeit fahren, aber nicht stürzen. Bei meinem Besuch verguckte ich mich in einen blauen Skorpion, der Entschluss war schnell gefasst: erstmal zwei Wochen mieten und schauen, wie sich das Rad fährt.

Gestern Abend war das Gefährt (mein Freund Don Quälix sagt: ein Rad muss zwei Räder haben; Zitat: Ein Fahrrad hat 2 Räder und ein Richtiges nen Rennradlenker) fertig. Ich fuhr mit der Bahn nach Königsdorf und da waren dann die ersten Gedankenfetzen. Wieso eigentlich zur Arbeit fahren? Ich habe doch Homeoffice. Ich kann mir sogar den Zeitanteil, zu dem ich zu Hause oder in Bocklemünd arbeite, aussuchen. Wozu also möglicherweise ein neues Rad kaufen,  wenn ich es doch gar nicht mehr so nutze, wie es in meinem Kopf war, als ich mich entschlossen hatte, es einmal zu testen.

Das hat im Wesentlichen Corona gemacht, die pandemische Seuche, die gerade auf der ganzen Welt wütet. Sie hat dazu geführt, dass Arbeitgeber wie meiner etwa ihren Beschäftigten die Möglichkeit eröffnet haben, zu Hause zu arbeiten. Das trifft eben auch für mich zu. Und deswegen muss ich nicht mehr jeden Tag zur Arbeit fahren und tue es auch nicht.

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Viel weniger #mdRzA

Corona gibt es hier in Deutschland schon seit dem Frühjahr, so seit März. Und auch die Regelung in meinem Unternehmen, zu Hause arbeiten zu können, gilt seit dieser Zeit. Es ist also nichts Neues. Ich habe die fehlenden Wege auf dem Rad zur Arbeit im Frühjahr und über Sommer damit kompensiert, dass ich nachmittags nach Dienstschluss eben noch (meistens Rennrad) gefahren bin, manchmal sogar viel weiter als meine Arbeitswege gewesen wären. Aber auch hier gibt es jetzt eine Veränderung.

Hausrunde am Abend – im Sommer kein Ding

Letzten Sonntag wurde die Zeit von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Es wird jetzt „früher“ dunkel. Das heißt, dass abends nur noch wenig Zeit bleibt, um im Hellen zu fahren. Natürlich macht mir eigentlich Fahren im Dunkeln nichts aus, und Licht habe ich für jedes Rad. Ich kann mich allerdings nicht so recht an den Gedanken gewöhnen, anderthalb oder mehr Stunden mit dem Rennrad im Dunkeln herum zu fahren. So just for fun. Also mache ich das auch nicht. 

Hm, jetzt stehe ich da, im wahrsten Sinne des Wortes, denn mein Radfahren und meine damit verbundenen Rituale stehen gerade etwas auf dem Spiel. Der erste Reflex war, mich abends auf mein Tomahawk zu setzen. Das ist ja tatsächlich auch nicht schlecht. Das Rad funktioniert gut und der Trainingseffekt ist natürlich total klasse.

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Aber definitiv: es geht nichts über das Fahren draußen. Frische Luft, der Fahrtwind, die Einflüsse des Wetters, darauf will ich nicht verzichten. Und so kommt mir jetzt gerade die Idee, dann abends vielleicht doch auch ins Dunkle hinein zu fahren. Dann aber nicht mit dem Rennrad, sondern doch vielleicht jetzt eher mit dem Liegedreirad. Ich werde es in der nächsten Woche definitiv versuchen. Und ein Bild meines Skorpions gibt es heute Abend auch, wenn auch in einem neuen Beitrag.

Der Garmin als Kilometerzähler wird es egal sein, mit welchem Rad ich durch die Gegend düse.

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