Take a ride on the wild side

Am Loch entlang

Schon immer war der Nordrandweg entlang des nordwestlichen Randes des Tagebaues Hambach eine beliebte Strecke für Radfahrerinnen und Radfahrer. Auf der Werksstraße des Tagebaubetreibers ist meistens nicht so viel Auto- und LKW-Verkehr, jedenfalls nicht in den Tagesrandzeiten und am Wochenende.

Seit Kurzem gibt es aber entlang der Fahrbahn einen Radweg, der in einigen Teilen als Fahrradstraße markiert ist. Und das macht die Sache tatsächlich noch einmal attraktiver.

Zwar kann man auf dem neuen Weg etwa mit dem Rennrad nicht so ballern wie auf der kerzengeraden Straße, weil doch immer einmal eine Verschwenkung bremst, aber diese Verschwenkungen sind keine scharfen Kurven und selbst mit dem Rennrad macht es Spaß, darum herum zu zirkeln. Außerdem ist die Oberfläche des ja noch recht neuen Weges total eben, es macht richtig Laune, darauf zu fahren. Zudem haben Radfahrende nahezu an allen Einmündungen Vorfahrt, so dass gilt: Freie Fahrt für freie Radfahrerinnen und Radfahrer!

Die Attraktivität des Weges kommt auch von der Landschaft. Das wird nicht allen gefallen, aber auf der westlichen Seite ist halt der Tagebau, von dem man allerdings wenig bis nichts sehen kann. Wälle, Baumbewuchs und ab und zu eine Mauer verhindern dies. Auf der östlichen Seite befinden sich allerlei Anlagen, die mit dem Tagbau zu tun haben, vor allem Pumpen und Rohre, die das Sümpfen unterstützen.

Meine Erfahrung ist, dass bei gutem Wetter richtig viel los ist auf dem Radweg entlang des Nordrandweges, ohne, dass es zu großen Beeinträchtigungen und Geknubbel kommt. Und wenn doch, ist man schnell auf der Fahrbahn und kann dort noch mal was ballern. Und sogar bei schönstem Wetter war Erfrischung abbekommen, wenn die Sprinkleranlage ein wenig über ihr Ziel hinausschießt.

Hier könnt Ihr eine Fahrt entlang des Nordrandweges nachvollziehen (so nach 30 Sekunden etwa):

Und das ist die zugehörige Route:

https://www.komoot.de/tour/1344715495?ref=itd

Viel Spaß beim Nachfahren!!!

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Warum ich Rad fahre

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen