
Der Januar ist dieses Jahr der Monat des Indoor Cycling für mich. Seit Anfang Januar sitze ich jeden Tag auf dem Matrix bei Fitness Point in Horrem. Ich war zuvor lange nicht und sehr wenig auf dem Indoor Cycling Rad gefahren und brauchte erst ein wenig, um mich daran wieder zu gewöhnen.
Ich fahre zu Musik, die ich auf Amazon Music finde. Dort gibt es viele Indoor Cycling Playlists, mehrere davon habe ich schon benutzt, aber meine Lieblings-Playlist ist
die ist richtig super. Ich hätte nicht gedacht, dass man zu „Shine on you crazy diamont“ von Pink Floyd spinnen kann – aber man kann!
Die Playlist ist eineinhalb Stunden lang, die bin ich schon öfter gefahren. Für Sonntag plante ich aber zwei Stunden Fahrt, also musste eine andere her, nämlich diese hier:
Auch die hat voll ihren Dienst getan. Klasse!
Das Matrix hat eine Anzeigeeinheit, die unterschiedliche Ansichten auf die Fahrt bietet. Ich fahre immer nach dem ersten Bildschirm, der die aktuell getretene Leistung in Watt, die durchschnittlichen Watt, die Umdrehungen pro Minute, die Geschwindigkeit, die verstrichene Zeit und die gefahrenen Kilometer (hihi, bei einem stationären Rad!) zeigt. Also eigentlich genug Daten, um das Training danach aufzubauen.
Die Umdrehungen pro Minuten sind ja durch die Musik (siehe oben) weitgehend vorgegeben. Da ist nicht so wahnsinnig viel zu variieren.
Erst fuhr ich „einfach so“ und versuchte, eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h hinzubekommen. Heißt, ich fuhr nach der Geschwindigkeit und achtete darauf, dass ich nicht so sehr unter die 30 fiel. Das war zwar ganz ok, aber oberhalb der 30 hatte ich halt kein Maß und schwankte sehr. Die Psychologie war, möglichst schnell zu fahren, damit ich gegen Ende der Fahrt was Puffer habe. Das war ok, aber nicht optimal.
Der nächste Schritt war dann, und das habe ich fast die ganze Woch getan, nach Watt fahren. Da war das Ziel, immer so um die 180 Watt herum zu fahren. Das klappte ganz gut, war aber doch nur geeignet für Sessions von einer Stunde oder eineinhalb. Ich merkte aber schon, dass ich dann ganz schön durch war, denn der Puls ging dann schon immer Richtung und gelegentlich auch über 150. Die Geschwindigkeit lag dann doch immer deutlich über 30 km/h. Am Ende aber gingen die Durchschnitte ziemlich runter, sowohl was die Wattzahl wie auch die Geschwindigkeit anbelangt. Der Grund dafür ist, dass ich mir vorgenommen, erst vom Rad zu steigen, wenn der Puls auf etwa 110 ist. Und das dauerte eben von 150 aus eine ganze Weile und im Cool down gingen halt Watt und Geschwindigkeit deutlich nach unten.
Am Freitag fragte ich den Inhaber des Studios, ob ich einen Brustgurt mit dem Matrix verbinden kann. Yes, I can! Gesagt, getan. Seit Samstag sehe ich also meine Herzfrequenz nicht nur auf meiner Uhr, was einfach von der Haltung des Armes her nicht dauerhaft geht, sondern auch auf der Anzeige des Rades.
Bei den zwei Stunden heute fuhr ich dann nach Puls (gestern hatte ich es schon einmal ausprobiert). Der größte Teil der Fahrt sollte zwischen 120 und 130 sein, nur im Ausnahmefall, etwa im Stehen oder bei kurzen Sprints im Sitzen, sollte es mal höher gehen und auf keinen Fall höher als 140. Also eher im komfortablen Fettverbrennungsbereich. Ich habe nie eine Leistungsdiagnostik durchgeführt und weiß daher auch meine „Thresholds“ nicht, aber das sollte schon so passen.
Die Matrix Räder im Fitness Point sind damit wirklich klasse. Tolles gezieltes Training, auf meine Bedürfnisse abgestimmt.

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