
Derzeit sind die Radwege über Land wahre Studienobjekte in Sachen Flora und Fauna. Vor allem Flora. Büsche, Dornen, Äste von Bäumen präsentieren sich im wahrsten Sinne des Wortes herausragend, oder besser gesagt, herein- oder herabragend. So wird der auch sonst schon zu schmale Zweirichtungsradweg zum Single Trail und bei Gegenverkehr kann das Bein schon einmal schnell die Bekanntschaft von ein paar wuchernden Brennnesseln machen.
Das alles schert die Zuständigen wenig, sie scheren auch (zu) wenig. Es gibt strenge Pläne, i.d.R. muss einmal im Frühjahr und einmal im Herbst reichen. Das ist bei mir ja schon jedes Jahr ein Thema. Dazwischen hilft nur Bekanntschaft mit den Gewächsen schließen oder:
Selbst ist sind die Radfahrenden: Eine gute Astschere gehört in jede Fahrradtasche. Und wenn dann der Dornenzweig ins Gesicht schlägt, oder besser noch vorher, Schere raus, schnipp schnapp und schon ist eine Gefahr weniger vorhanden.
Ihr werdet sagen: das kann doch nicht sein! Doch. Kann es. Tut es. Und bevor ich mich verletze, schnippele ich lieber.

Kommentar verfassen