Take a ride on the wild side

Axel fegt den Wald

Brennnesseln auf der Streuobstwiese

 

Okay, okay, natürlich nicht auf dem Bild oben, dazu komme ich später noch. Aber tatsächlich habe ich während der Veedelstour am Mittwoch mit einem Ast einen Weg durch den Wald gefegt. Wie kam es dazu? Wir waren zu siebt auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Horrem gestartet und auf dem Weg durch den Stadtwald in Richtung Sindorf. Als wir an eine Brücke über die Erft kamen, bemerkte ich, dass die Fahrbahn komplett mit glas übersät war. Irgendjemand hatte dort eine Flasche hin geballert und das Glas war über und über verstreut. Da stand ich nun, mit sechs Radfahrerinnen und Radfahren hinter mir und überlegte, was denn zu tun sei. Ein Glück, ein Bekannter kam mit seinem Rad aus der Gegenrichtung und hatte offensichtlich mindestens genauso viel Erfahrung mit Glas auf der Fahrbahn wie ich. Er rief mir dann über die Brücke zu, dass er das Glas immer mit Ästen wegfegt, natürlich vor allen Dingen, wenn sie Blätter haben. Also packte ich meine Baumschere, die ich ja aus gutem Gründen immer dabeihabe, aus, schnitt einen Ast ab und fegte das Glas von der Fahrbahn. Das funktionierte total gut. Jedenfalls gab es keine Pannen an den Rädern! Wer das im Bild sehen will, kann sich gerne die Tour auf Komoot anschauen, da sind ein paar Bilder drin.

 

Als das Glas beseitigt war, fuhren wir dann in Richtung Bahnradweg auf ein paar Umwegen weiter. Mein Ziel war die Streuobstwiese in der Nähe von Geilrath. Davon hatte er mir am Wochenende eine gute Bekannte erzählt, dass die Wiese mittlerweile vollständig von Brennnesseln übersät ist. Sie bezweifelte, dass ein Zugang derzeit überhaupt möglich ist. Dort angekommen zeigt sich das Bild eben wie im Titelbild dieses Beitrages. Tatsächlich ist die Streuobstwiese derzeit total zugewachsen. Meine Mitfahrerinnen und Mitfahrer beunruhigte das aber nicht besonders, im Gegenteil: Brennnesseln, verdorren nach einer Zeit und sind dann durchaus ein guter Dünger für den Boden. Da derzeit auf der Streuobstwiese noch keine Früchte an Bäumen zu sehen sind, ist ja auch ein Zugang nicht unbedingt notwendig. Allerdings sieht es für mich derzeit so aus, dass die Streuobstwiese nicht in irgendeiner Art von Pflege ist. Es gibt keine Spur, dass überhaupt jemand sich um sie kümmert. Aber das mag natürlich auch täuschen. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir an der streuobstwiese waren. Ich hoffe jedenfalls, dass dann, wenn die Äpfel reif sind, wieder ein Zugang möglich sein wird und die Äpfel nicht einfach auf dem Boden landen und verfaulen.

 

Nach der Streuobstwiese ging es dann relativ flott nach Hause. Das lag auch daran, dass es lausig kalt war. Die meisten von uns froren und es kamen sogar Handschuhe zum Einsatz.

 

Am 19. Juni, das ist eigentlich der nächste Termin für eine Veedelstour, fällt die aus. Das hat unterschiedliche Gründe, vor allem aber wohl auch das Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball Europameisterschaft. Und die nächste Veedelstour dann am 26. Juni ist eine familienfreundliche Veedelstour.

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