Take a ride on the wild side

Ich wollt, ich wär ein Huhn (oder besser doch nicht)

#Movimento #Rhein #Huhn von PasParTouT „Cock-Tales“ umarmt mich
Foto: Ilse Pottmann

Mein letzter Beitrag zu Movimento Rhein handelte ja von Kunst in der Kirche:

Drastischer Szenenwechsel zur nächsten Station der Movimento-Rhein-Reise, zum Wildpark Reuschenberg und dem Ensemble PasParTouT „Cock-Tales“.

Im Freigelände des Wildparks Reuschenberg herrschte ein reges Treiben, es waren ziemlich viele Menschen da. Nicht nur Teilnehmer*innen von Movimento, sondern auch Familien mit Kindern, denn das Gelände lädt zum Verweilen, Spielen und Erkunden ein. Was jedoch fehlte, war ein Act von Movimento. Meine Vorstellung davon, was da passieren sollte, war eher vage, aber es war klar, dass etwas passieren würde. 

Also setzte ich mich erst mal auf eine Bank am Rand des großen Platzes. Und wartete und wartete. 

Auf einmal war Musik zu hören, offensichtlich Blasinstrumente. Tatsächlich, drei ziemlich große und opulente  Hühner kamen den kleinen Hügel zum Platz herunter und intonierten ihre Saxophone und Trompeten. Endlich ging es los. 

Überraschender Weise stiegen die Hühner auf die Tische hinter unseren Bänken. Ich dachte: Auweia, schnell weg, sonst bist Du auf tausend Bildern drauf! Denn ich saß ja nun unmittelbar vor der gefiederten Combo. 

Also stand ich auf und ging in Richtung der anderen Leute auf dem Platz. 

Ich hörte schon an einem Misston, dass das den Hühnern gar nicht gefiel. Ich drehte mich um und sah, was ich schon geahnt hatte: die Hühner kamen mir hinterher. Insbesondere eines hatte es auf mich abgesehen. Sie bezogen mich in ihr Spiel und ihre Show ein und es kam zu Szenen wie der auf dem Titelbild. 

Na toll! Jetzt war ich garantiert auf tausend Bildern drauf!

Ein Glück, dass ich nicht allzu schüchtern bin bei so etwas. Also machte ich das Spiel mit und wurde Teil der Aufführung. Warum nicht? 

Also ein echter Szenenwechsel gegenüber Bass und Cembalo in der Kirche. Die Musik war gut, aber natürlich war hier die Show das, auf was es ankam. Die Hühner bezogen nicht nur mich, sondern auch den Platz insgesamt und die Einrichtungen und Geräte des Naturparks in ihr Spiel ein. Die Kostüme waren top! Es war eine unterhaltsame Aufführung und die Hühner zauberten den Menschen im Publikum ein Lächeln in die Gesichter und ein Wippen und Tippen in die Beine und Füße.

Trotzdem, dem Werben nachgeben und zum Huhn werden wollte ich dann doch nicht. 

Aber merkt Euch trotzdem bitte den Titel des Beitrages: Ich wollt, ich wär ein Huhn. Der wird schon noch einmal eine Rolle spielen.

Über Movimento Rhein hatte ich ja schon mehrfach geschrieben.

Von der letzten Station, die ich zuvor gepostet hatte:

und dem Kulturwerke-Parkhaus zuvor:

wohin ich von Schloss Benarath aus gelangt war:

Dort hatte Movimento Rhein ja begonnen.

Aber hier, bei den verrückten Hühnern, sollte es nicht enden. Weiter ging es mit den Rädern in Richtung der nächsten Station. Was dort auf mich wartete: demnächst hier!


Kommentare

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  2. […] Ich wollt, ich wär ein Huhn – hätte was werden können Ich wollt, ich wär ein Huhn (oder besser doch nicht) […]

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