Gestern bin ich wieder einmal Auto gefahren. Vom Kölner Norden in die Bonner Südstadt und zurück. Am Ende standen rund 100 Kilometer auf dem Tacho, insgesamt 2,5 Stunden Fahrzeit. Also eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h. Dafür habe ich einen Haufen Blech bewegt, viel Elektronik, einen für die Leistung völlig überdimensionierten Verbrennungsmotor und ordentlich CO2 in die Luft geblasen.
Leute, das ist es nicht. Kürzlich bin ich die gleiche Strecke, aber nur ca. 80 km, mit dem Fahrrad gefahren und habe insgesamt etwas mehr als 4 Stunden gebraucht. Also ein Schnitt von etwa 20 km/h. Ich war an der frischen Luft, viel entspannter unterwegs und habe kein CO2 ausgestoßen. Ich konnte meine Fahrzeit ziemlich genau bestimmen und war somit pünktlich. Gestern war ich mit dem Auto auch knapp dran, aber ich habe von Anfang an einen Puffer von mehr als einer halben Stunde eingebaut.
Gut, der Vorteil des Autos gestern war: Wir waren zu viert. Und wenn ich mit dem Fahrrad gefahren wäre, hätten die anderen drei irgendwie nach Bonn kommen müssen (wahrscheinlich nicht mit dem Fahrrad). Aber unabhängig davon: Auch knapp dreistellige Tagesstrecken sind mit dem Rad zu schaffen. Und mit elektrischer Unterstützung sowieso.
Deshalb: Das Fahrrad ist die Lösung für die meisten unserer Alltagswege. Das Auto stehen lassen und nur benutzen, wenn es mit Rad und Bahn nicht mehr geht. (Letzteres passiert leider viel zu oft.). Schnell, zuverlässig, gesund, entspannend, das ist WARUMICHRADFAHRE!

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