
Ein Blogbeitrag, den ich heute Morgen beim Stöbern in meiner Blogosphäre gefunden hatte, weckte Erinnerungen in mir. Der Beitrag beschreibt einen Besuch auf der Insel Fehmarn und schöne Erlebnisse dort.
Die wollte ich auch einmal haben vor einigen Jahren. Genauer gesagt war das im November 2015 (zu der Zeit schrieb ich noch keinen Blog), wie eine Suche in Google Fotos zu Tage brachte. Ich war damals in Urlaub an der Ostsee und dachte daran, mit dem Rad nach Fehmarn zu fahren. Ich meine, ich fuhr damals von Grömitz aus los in Richtung der nördlich gelegenen Insel. Es war schon auf der Fahrt selbst für die Gegend ungewöhnlich windig, aber als ich an der Küste und der Fehmarnsundbrücke ankam, war der Radweg über die Brücke wegen zu starken Windes gesperrt. Und damit meine ich, wirklich gesperrt, die Zufahrt war durch ein Tor verschlossen. Irgendwie mogelte ich mich trotzdem durch und kam dann auf den Radweg auf der Brücke. Da sah ich dann aber ein, dass es einfach zu gefährlich war, darüber zu fahren. Das Geländer zur Wasserseite war nicht sehr hoch und der Wind blies stark von der Seite. Ich entschloss mich, umzukehren und Fehmarn Fehmarn sein zu lassen. Vielleicht ein Fehler, denn ich sollte damals und bis heute nicht noch einmal die Gelegenheit erhalten, Fehmarn zu sehen. Aber damals hatte ich nicht genug Mut, das Risiko einzugehen.
Die Fahrt war dennoch ein Erlebnis, weil ich ja immer in unbekannten Gefilden Dinge finden, die interessant sind.
Aber mein eigentliches Ziel, die Insel Fehmarn, hatte ich leider nicht erreicht. So häufig ist das nicht, dass ich nicht dort ankomme, wo ich es gerne möchte, aber damals war das so. Auch das gehört wahrscheinlich dazu, und auch das ist, WARUMICHRADFAHRE.

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