
Viele, wenn nicht alle von uns kennen die OpenStreetMap als Karte, die in vielen Navigationssystemen und Aufzeichnung-Apps verwendet wird. Nicht nur, aber auch für Radfahren. Dass die OpenStreetMap auch für die Speicherung und Anzeige von eigenen Tracks verwendet werden kann, wissen vielleicht nicht alle, ich jedenfalls bis vor einiger Zeit auch nicht.
Seitdem ich es aber weiß, nutze ich sie und eine bestimmte Anwendung genau dafür.
Ich habe mich auf der OpenStreetMap angemeldet, das kann man unter https://www.openstreetmap.org/ tun. Wenn das erfolgt ist, kann man gpx-Tracks unter dem Menüpunkt „GPS Tracks“ hochladen. Je nachdem, welche Option für die Anzeige man gewählt hat, werden die Tracks nach dem Hochladen (das kann einen Moment dauern) in der jeweiligen Form angezeigt und können dann auch von anderen Menschen heruntergeladen werden.
Für meine schönen und besonderen Tracks mache ich das schon, Ihr könnt sie hier finden:
https://www.openstreetmap.org/user/WARUMICHRADFAHRE/traces
Leider ist die Anzeige auf der Seite nicht besonders sprechend und mit einer Karte unterlegt, allerdings ermöglicht sie halt einen Download.
Zur besseren Anzeige verwende ich UMAP. Dort kann man sich über seine OpenStreetMap Registrierung anmelden und dann Tracks hochladen und auf der OpenStreetMap anzeigen lassen. Meine Fahrten von gestern und vorgestern sowie einige Points of Interest sind auf dem Titelbild dieses Blogs dargestellt.
Das Bearbeiten einer UMAP erfordert etwas frickelige Einarbeitung, lohnt sich aber auf jeden Fall, denn so erhält man eine optisch ansprechende individuelle Dokumentation der eigenen Fahrten. Alles kann mit Kommentaren und auch betitelten Ergänzungen versehen werden. Ich bin hier erst am Anfang, das wird sicherlich ein Fokus von mir in Zukunft.
Die OpenStreetMap Seite enthält auch noch andere schöne Features, zum Beispiel einen Blog. Den nutze ich auch gelegentlich, zum Beispiel um die Nomenklatur meiner Fahrten darzustellen:
https://www.openstreetmap.org/user/WARUMICHRADFAHRE/diary/406602
Man kann den natürlich auch dafür nutzen, einzelne Fahrten sehr individuell zu beschreiben.
Und, über die Anmeldung auf der OpenStreetMap kann man die Karte selber editieren und verändern. Das habe ich auch schon getan, lasse davon aber lieber erst einmal die Finger, denn das muss man schon können, denn die Änderungen werden dann ja überall sichtbar. Ich kann das nicht gut und bin häufig im notwendigen und vorhandenen Qualitätssicherungsprozess hängen geblieben. Da ist es doch viel einfacher und „unverbindlicher“, die Dinge, die ich darstellen will in einer UMAP darzustellen.
Also, das sind nur erste und eher rudimentäre Erfahrungen meinerseits mit OpenStreetMap und UMAP. Aber die sind schon aufregend und spannend. Vielleicht probiert Ihr es einmal aus. Da das alles ja Open Source ist, werden wenig bis keine Daten gesammelt und es ist allemal kreativer als komoot.

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