
Neue Wege, neue Ziele
Am Samstag hatte ich mir vorgenommen, unsere Mahnwache von Mittwoch noch einmal aufzusuchen und mir alles noch mal anzuschauen. Auch einige „Optimierungen“, vor allem an den weißen Figuren dort, sollten durchgeführt werden. Von dort aus hatte ich mir dann einen Rückweg nach Hause ausgesucht, den ich noch nie gefahren war, also einen neuen Weg, und der mich an ein (Zwischen-)Ziel führen sollte, an dem ich zwar schon oft vorbeigefahren war, das ich mir aber noch nie genauer angeschaut hatte.
Beginnen wir von vorn bzw. an der Mahnwache. Von dort ging es zunächst einmal durch den äußerst südwestlichen Zipfel des Hürther Stadtteils Altstätten-Burbach und anschließend erst über schön asphaltierte, dann Waldwege durch die Natur zum Kloster Burbach, das dann dort den einzigen Gebäudekomplex weit und breit darstellt. Auf dem Weg dahin erhaschte ich rechter Hand schon einige Male einen Blick auf den Otto-Maigler-See. Deswegen ist nicht verwunderlich, dass das Klostergebäude heute die Heimstätte eines Windsurfing-Clubs ist, der nur einen kurzen Weg zum See von dort hat. Ich war zuvor noch nie an Kloster Burbach, also ein neues Ziel und auch neue Wege, denn den Weg dahin war ich auch noch nie gefahren.
Ich habe Petra Perplexitiy gefragt, was sie über Kloster Burbach weiß, das hat sie mir geschrieben:
Mein weiterer Weg führte mich dann nach Südwesten in Richtung Knapsack. Es wurde doppelt beschwerlich, denn einerseits führt der Weg vom See in der Senke wieder hinauf auf den Knapsacker Hügel und dort war ich dann als Radfahrer offenbar ein unvermutetes Hindernis für einige Autofahrer, die nicht mit mir umgehen konnten und mich viel zu eng und viel zu schnell überholten. Wenn ich das noch einmal fahren würde, würde ich versuchen, das Stück zu umfahren.
Dann aber mein zweites Ziel, der Zieselmaarsee. Da war ich tatsächlich schon häufig vorbeigefahren. Ich wusste natürlich auch, dass dort eine FKK-Freizeitanlage ist, allerdings hatte ich mich noch nie getraut, mal näher ranzugehen und herauszufinden, was da eigentlich passiert. Das tat ich dieses Mal und fand heraus, dass da etwas ganz Einfaches passiert: Gegen 6 € Eintritt kann man an den Strand gehen und ins Wasser. Bedingung: man muss sich halt ganz ausziehen und ein Handtuch dabeihaben.
Das klingt erst einmal einfacher als bei allen anderen Badegelegenheiten hier in der Gegend, und ich denke, ich werde das mal ausprobieren demnächst. Berichten werde ich dann nur verbal können, Fotos sind natürlich verboten.
Auch über den Zieselmaarsee weiß Petra Perplexitiy einiges, hier ist, was sie schreibt:
Als ich nach Hause kam, war ich zufrieden. Das, was ich mir vorgenommen hatte, hatte ich getan. Und wieder ein paar weiße Flecken auf meiner Landkarte bunt gemacht.
Eindrücke von dem allen könnt Ihr wie immer in komoot in dieser Tour finden:
Klar, dass ich die Fahrt mit meinem Brompton, meinem GSpot gemacht habe. Darüber wird sicher auch noch zu schreiben sein.
Ich hab das auch alles einmal in eine Google Karte hinein gepackt, Ihr findet sie hier:

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