
Extreme Wetterkapriolen hier im Rheinland. Die ersten drei Tage der Woche extreme Hitze, am Mittwochnachmittag Sturm mit Starkregen, Windböen und Hagel. Ein Temperatursturz um mehr als 10 Grad. Und danach sah es dann an vielen Stellen so aus wie auf dem Titelbild. An vielen Stellen? Natürlich nur abseits der Straßen, denn die waren schnell wieder in Ordnung gebracht, der (Auto-) Verkehr muss ja fließen. Der Weg auf dem Titelbild geht durch den Wald und ist ein Schulweg. Das Bild wurde am Morgen nach dem Sturm aufgenommen, allerdings bevor die Schüler da durch fahren oder gehen müssen. Ich habe natürlich die 110 angerufen, der nette Polizist am anderen Ende sagte mir, dass er versuchen würde, die Stadt Kerpen zu erreichen (um 07:15 Uhr: vielleicht ist da ja schon jemand….). Am Abend hörte ich von Freunden, die gerade durch den Parrig, das ist das Gebiet, das der Weg durchquert, gefahren waren, dass die großen Äste auf der Seite und nicht mehr auf dem Weg lagen und dieser gut passierbar war.
In den letzten Jahren häuft es sich, dass Radwege durch extreme Wetterereignisse beeinträchtigt und nicht mehr gut passiert werden können. Ich habe den Notruf schon öfter wählen müssen. Das wird wohl auch so bleiben, sich vielleicht noch verstärken. Der Klimawandel lässt grüßen. Denjenigen, die ihn mit verursachen, räumen wir immer schnell die Bahn wieder frei. Wir, die wir ihn vermeiden helfen würden, liegen weiter Äste im Weg.

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