Radfahren an den Hundstagen, da weiß mein Freund Tschädd Tschipidi ja einiges darüber.
Aber was das praktisch bedeutet, vor allem auch, wenn man, wie ich, Touren mit anderen Menschen fährt, habe ich gestern erlebt.
Meine Veedelstour stand an, und immerhin hatten sich mit mir fünf Unerschrockene bei zwischen 30 °C und 35 °C kurz vor 18:00 Uhr eingefunden, um zusammen Rad zu fahren. Ich hatte im Vorfeld versprochen, viel durch den Wald und im Schatten zu fahren. Das geht hier rund um Kerpen Horrem schon. So hatte ich mir, wie meistens, keine komplette Route zurechtgelegt, sondern nur einige Streckenabschnitte ausgesucht und den Rest davon abhängig gemacht, wie die Sonne steht und wo ich vielleicht doch noch Kühlung finde. Sofern man bei den Bedingungen von Kühlung überhaupt sprechen kann, wobei die Teilnehmer*innen den Fahrtwind an sich schon kühlend empfanden.
Allerdings gibt es dann doch immer wieder ein Hin und Her zwischen Licht und Schatten.
Trotzdem konnten wir die plotte Sonne weitgehend meiden und viel unter Bäumen oder in deren Schatten fahren. Wir hielten mehrfach an und machten kurze Trinkpausen. Im Titelbild seht Ihr eine der Stellen, die um die Uhrzeit an der Einfahrt in den Parrigwald im Schatten liegt.
Die Komoot-Tour zeigt die Windungen, die wir machten, um die Sonne zu meiden. Einige Strecken fuhr ich auch doppelt, damit zumindest die etwa 16 Kilometer zusammenkamen, die wir letztendlich fuhren.
Eine aufgrund der Umstände, der Hitze der Hundstage, ungewöhnliche Veedelstour, aber dennoch, wie ich finde, das Beste daraus gemacht. Radfahren, auch bei solchem Wetter die Lösung für Bewegung. Da waren wir uns einig!

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