
Ein Glück, dass Straßen.NRW uns durch ungebremsten Bewuchs der Radwege (wie hier entlang der L361) die Gelegenheit gibt, der Natur ganz nah zu sein. Aber soll ich Euch etwas sagen: Beim Radfahren will ich der Natur gar nicht so nah sein. Dornen, Brennnesseln, Gestrüpp – echt jetzt, das kann und soll mir gestohlen bleiben. Und Straßen. NRW soll gefälligst mähen und seine Wege in Ordnung halten..
Nicht nur solche Situationen sind mir – im wahrsten Sinne des Wortes – der sprichwörtliche Dorn im Auge. Ich habe es auch nicht sonderlich mit der romantischen Idee, dass Radwege unbedingt von Bäumen gesäumt sein müssen. Wurzelaufbrüche, herabhängende oder querwachsende Äste und Zweige, Blütenblätter im Frühjahr, Früchte im Sommer, Laub im Herbst: Alles auf den Wegen, verwandelt sich bei Regen in einen glitschigen Matsch. Nein danke, Bäume gehören in den Wald oder an den Rand von Plätzen, aber nicht an Radwege.
So, Auskotzen beendet. Morgen lasse ich meine nachten Beine wieder von Kamille streicheln. Im besten Fall.

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