Take a ride on the wild side

Roadtrip-Check: Skoda-Fahrt, Stau-Chaos und Tübinger Nachhaltigkeit

Von Autobrei und blauem Wunder: Ankunft in Tübingen

Zwischen Staufrust in Pforzheim und Tübinger Gemütlichkeit – unser Roadtrip in den Süden hatte am ersten Tag wirklich alles zu bieten. Warum die Verkehrswende manchmal wie ein fernes Versprechen wirkt und warum Tübingen trotzdem ein echtes Vorbild ist, liest du hier. 🚴‍♂️✨


Die Fahrt: Wenn „Fräulein Gugl“ uns in den Verkehrsbrei schickt

Gestern, am Freitag, den 30. Januar 2026, ging es für Dorothea und mich endlich los. Wir starteten kurz nach halb elf in Horem mit dem Skoda Richtung Süden. Solange der Asphalt der Autobahn unter uns dahinrollte, war die Welt in Ordnung. Doch kurz hinter Karlsruhe kam die Durchsage: Unfall, Stau, Zeitverlust. Die vorgeschlagene Umleitung versprach stolze vier Minuten Ersparnis. Spoiler: Wir haben sie wahrscheinlich dreifach wieder draufgezahlt.

Die Route führte uns mitten durch Pforzheim. Für mich als überzeugten Nicht-Autofahrer war das ein kleiner Schockmoment. Ein langes Band vierspuriger Straßen wälzt sich durch die Stadt, alles vollgestopft mit Blech. Wir standen mehr, als dass wir fuhren – wie in einem riesigen Verkehrsbrei, in dem wir kräftig rumgerührt wurden. Besonders bitter: Ich sah kaum Radverkehrsanlagen, dafür aber ein paar wirklich todesverachtende Radfahrende, die sich mutig zwischen die Blechlawinen wagten. Wenn du wissen willst, wie es um die Sicherheit für Zweiräder dort steht, schau dir mal die aktuelle Analyse zur Radverkehrssituation in Pforzheim an. Da wird schnell klar, warum die Gedenkfahrt für Natenom, an der ich morgen teilnehme, so unendlich wichtig ist.

Tübingen: Wo die Stadt „blau macht“

Ganz anders das Bild bei unserer Ankunft in Tübingen gegen 16:30 Uhr. Unsere Unterkunft, die Cloud No. 7, liegt super zentral und ist der perfekte Ausgangspunkt, um die traditionsreiche Universitätsstadt zu erkunden. Tübingen atmet Geschichte, wirkt aber durch die vielen Studierenden extrem jung und dynamisch.

Analyse & SEO-Texte für Bild 1 (Wohnanlage/Parkplatz) • Alternativer Bildtext (Alt-Text): Außenansicht einer modernen Wohnanlage in der Dämmerung mit Laubengängen, beleuchteten Balkonen und einem Fahrradunterstand. Im Vordergrund parkt ein schwarzer Pkw, darüber liegt der Schriftzug warumichradfahre.blog. Die Architektur wirkt funktional und urban. • Sprechende Bildunterschrift: Urbaner Wohnkomfort: Zwischen Parkplatznot und praktischen Fahrradstellplätzen. • 5 peppige Hashtags: #Stadtraum #Fahrradstadt #Mobilitätswende #UrbanLiving #RadfahrenMachtGlücklich
Cloud No 7 in Tübingen

Was mich hier besonders beeindruckt, ist der politische Wille zur Nachhaltigkeit. Mit der Kampagne „Tübingen macht blau“ verfolgt die Stadt das ehrgeizige Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden. Hier wird nicht nur geredet: Es gibt kostenlose Busse an Samstagen und ein massiv ausgebautes Radwegenetz. Hast du in deiner Stadt auch schon solche Projekte erlebt? 🌍💙

Ein Abend am Neckar (leider ohne Pedale)

Der einzige Wermutstropfen: Kaum angekommen, fing es an zu regnen. Mein Plan, noch eine Runde zu drehen, fiel buchstäblich ins Wasser. Stattdessen gab es ein herzliches Treffen mit meinem jüngeren Sohn und seiner Lebensgefährtin. Wir landeten im Neckarmüller, direkt am Neckar gelegen. Ein toller Laden, der sein Bier in ganz urigen Gefäßen ausschenkt. Ich habe mir eine Portion Eis gegönnt und dazu ein Glühbier probiert – eine kuriose, aber sehr leckere Kombination! Hast du das schon mal probiert? 🍺🍦

Analyse & SEO-Texte für Bild 2 (Gastronomie/Getränke) • Alternativer Bildtext (Alt-Text): Collage einer abendlichen Szene am Flussufer des Neckars in Tübingen mit Blick auf das beleuchtete Gasthaus Neckarmüller. Dazu Nahaufnahmen von einem kühlen Bier im Glas und einem rustikalen Kupferbecher auf einem Holztisch. • Sprechende Bildunterschrift: Wohlverdiente Belohnung: Kulinarischer Ausklang einer langen Radtour am Neckar. • 5 peppige Hashtags: #Radlerpause #Neckarblick #TübingenGenießen #Feierabendrunde #BikeAndBeer
Neckarmüller in Tübingen

Zwar ging der Tag ohne einen einzigen gefahrenen „Metallrad-Meter“ zu Ende, aber die Vorfreude auf morgen bleibt. Vielleicht klappt es ja am Samstag auf dem Weg zurück nach Pforzheim mit ein bisschen Fahrspaß.


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Kommentare

  1. Warum bist Du mit dem Auto und nicht mit dem Zug gefahren?!

    1. Ich war nicht alleine und hatte viel zu transportieren.

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