
Mit dem Schwarzen Bullen durch die Jülicher Börde: Licht, Schatten und eine Baustelle zu viel
Hast du dich schon mal so richtig im Flow gefühlt, nur um dann von einer Absperrung ausgebremst zu werden? Letzten Freitag war das Wetter endlich gnädig und ich habe den Schwarzen Bullen für eine große Runde Richtung Süden gesattelt. Es ging durch die weite Jülicher Börde – eine Landschaft, die im Winterlicht fast magisch wirkt. 🚲✨
Zwischen Burgen und Backsteingotik
Meine Route führte mich über herrlich asphaltierte Feldwege, weit weg vom Autolärm. Das ist für mich pures Dahingleiten. Die Strecke ist gespickt mit Kulturdenkmälern: Vorbei an der imposanten Burg Bergerhausen und dem markanten rosa Wasserturm in Wissersheim. Kennst du dieses Gefühl, wenn die kalte Luft an dir zerrt, aber die Sonne alles in Gold taucht? ❄️☀️





Besonders mysteriös ist die Stachenburg in Merzenich-Golzheim. Von außen wirkt sie eher unwirtlich und verschlossen – ein echtes Rätsel am Wegesrand. Weiter ging es zur prächtigen Doppelkirche St. Arnold in Arnoldsweiler. Bis hierhin ist die Welt noch in Ordnung, bevor kurz vor dem Ziel die gewaltigen Ausmaße des Tagebaus Hambach und das verlassene Manheim an die Zerstörung der Landschaft erinnern. Doch heute sollte der Fokus auf der Weite und den Baudenkmälern liegen.
Der Endgegner: Die Baustelle bei Rath
Aber auch die schönste Fahrt hat ihre Tücken. Zwischen Wissersheim und Rath (Gemeinde Nörvenich) wartete ein altes Ärgernis auf mich. Eigentlich ein Grund zur Freude: Es wird endlich ein neuer Radweg gebaut! 🛠️ Aber wie das oft so ist: Erst wird man mit feinstem Asphalt verwöhnt, und plötzlich endet alles im Chaos aus Ampeln, Verengungen und Kanten.





Ehrlich gesagt, am Freitag passte mir das gar nicht in mein ruhiges Fahrgefühl. Ich hatte gehofft, die Baustelle sei nach einem Jahr endlich Geschichte. Fehlanzeige! Hast du auch so eine „Dauerbaustelle“ auf deiner Lieblingsrunde? 🚧
Aus Hindernissen werden Pläne
Doch Hindernisse sind dazu da, überwunden zu werden. Abends habe ich mich direkt vor Komoot gesetzt und die Fahrt analysiert. Wenn der direkte Weg nervt, muss eben eine kreative Umleitung her. Der Entschluss stand fest: Am Samstag fahre ich die Strecke direkt nochmal – aber ohne Baustellen-Frust.
Wie ich das gelöst habe und welche Schleichwege ich gefunden habe, erfahrt Ihr im nächsten Beitrag. Schon mal eine Ausweichroute spontan geplant?
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