
Hallo hallo, endlich kommt mal ein wenig Musik in die Musik! Nach meinem Beitrag über den 15-fachen Frühling
gab es auf Bluesky Gegenwind. Ein User schrieb unter den Post: „Nee danke, mit #slop lieber nicht!“ 🚲🎵
Ehrlich gesagt, wusste ich erst mal gar nicht, was damit überhaupt gemeint ist. Also habe ich nachgehakt und meine KI gefragt. Der Begriff „Slop“ (englisch für „Küchenabfälle“ oder „Satz“) beschreibt im digitalen Kontext minderwertige, massenhaft durch KI generierte Inhalte, die ohne menschliche Kuratierung das Netz fluten. Ursprünglich aus der Welt der Spam-Mails und Fake-Bilder stammend, wird er im Musikbereich heute oft als Schimpfwort für Songs genutzt, die „seelenlos“ per Knopfdruck entstehen. Ist das schon das Ende der Kunst? Hast du den Begriff schon mal gehört? 🧐
In der daraus entstandenen Debatte – die übrigens noch läuft und die ich hier bald veröffentlichen werde – fokussierte sich alles auf die Musik in meinem Video.
Diese habe ich mit der KI Suno erzeugt. Die spannende Frage: Hab ich Schrott erschaffen, Abfall? Darf nur von (echten) Menschen komponierte und gespielte Musik wirklich „Musik“ genannt werden und der Rest ist eben „Slop“?
Um das zu klären, müssen wir mal auf die Grundlagen schauen. Die gängigsten Definitionen beschreiben Musik als eine organisierte Anordnung von Tönen, Klängen und Rhythmen, die Emotionen oder künstlerische Absichten transportiert. Das klingt erst auch einmal nicht nur dem Kriterium „nur von Menschen geschaffen und gespielt“. Und interessanterweise nutzen wir schon ewig Hilfsmittel, die keine klassischen Instrumente sind:
- Die Musique concrète nutzte bereits in den 1940ern Alltagsgeräusche auf Tonband.
- Später revolutionierten Synthesizer den Klangteppich ganzer Jahrzehnte.
- Ein absoluter Gamechanger war die Drum Machine (wie die legendäre Roland TR-808), die den Herzschlag von Hip-Hop und Techno erst möglich machte, ohne dass ein Schlagzeuger aus Fleisch und Blut hinter den Kesseln saß. 🥁
- Hinzu kamen Sampler, die vorhandene Tonfetzen neu zusammensetzten, und schließlich die DAWs (Digital Audio Workstations), die heute ganze Tonstudios auf einem Laptop ersetzen. 🎹
Heute gehen wir einen Schritt weiter: Die Erzeugung von Musik mittels künstlicher Intelligenz. Tools wie Suno nutzen Deep-Learning-Modelle, um aus Text-Prompts komplette Kompositionen inklusive Gesang zu erstellen. Man gibt Stilrichtungen wie „Dusty Lo-Fi“ oder „Modern Trap-Country“ ein, und die KI berechnet basierend auf riesigen Datenmengen ein passendes Audiostück. 🤖✨
Ich schreibe das hier, weil ich froh über die kritische Einlassung auf Bluesky bin. Sie hat mich noch einmal in die Reflexion gebracht. Ist es „Slop“, wenn ich meine Leidenschaft fürs Radfahren mit KI-Beats untermale? Vielleicht. Aber es macht verdammt viel Spaß! Schon mal selbst einen Prompt ausprobiert?
Und weil Musik mich gerade so packt, werde ich bald möglicherweise einen dritten Post am Tag in die Welt setzen. Das Thema: MUSIK! Denn die Zappanale ruft so langsam! THE TORTURE STOPS IN 116 DAYS. Ich war ja schon ein paar Mal in Bad Doberan und habe viele Eindrücke, die ich mit euch teilen kann. Ich bin sicher, dann kommt auch mein Diskussionspartner auf Bluesky auf seine Kosten. 🎸🤘
Wie stehst du dazu: Ist KI-Musik für dich ein kreatives Werkzeug oder nur digitaler Abfall? Schreib es mir in die Kommentare, liket den Beitrag oder teilt ihn!

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