
Sabotage auf den Schienen, SEV-Odyssee und zwei späte Stunden im Sattel 🛠️🔥🚂
Bevor ich zu meinen Plänen für den heutigen Sonntag komme, möchte ich den gestrigen Tag noch sauber abrunden. Ich war ja mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und geriet mitten in die Auswirkungen eines folgenschweren Zwischenfalls.
Es handelte sich um einen gezielten Sabotageakt einer linksextremen Gruppierung, die sich selbst „Angry Birds“ nennt. Die Gruppe hatte auf der Strecke zwischen Langenfeld und Köln Feuer an der Bahninfrastruktur gelegt. Das Resultat dieser Brandstiftung war verheerend: Der gesamte Zugverkehr zwischen Langenfeld und Köln brach komplett nahezu den ganzen Tag zusammen, nichts ging mehr.
Für meinen Enkel und mich bedeutete das: Ab in den Schienenersatzverkehr (SEV). Wir waren den Großteil des Tages in Bussen in Richtung Köln unterwegs, was für mich zeitweise eine echte Geduldsprobe und Qual war.
Später Aufbruch trotz Saboteuren 🧭🌃
Der Totalausfall der Bahnen hatte zur Folge, dass ich gestern um ein Vielfaches länger unterwegs war als eigentlich geplant. Erst gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder bei der Familie in Langenfeld an. Nun stand die Frage im Raum: Bleibe ich noch eine Nacht dort?
Ich entschied mich dagegen. Für den heutigen Sonntag habe ich schließlich große Pläne, und ich wollte mir meine Agenda nicht auch noch von diesen Sabotierern diktieren oder kaputt machen lassen. Also hieß es: Brompton aufklappen und die Heimreise auf eigene Faust antreten. Es folgten noch zwei feine, einsame Stündchen auf dem #GSpot in die Nacht hinein, bis ich wieder zu Hause war. Gestern Abend habe ich noch alles an Ausrüstung in Ordnung gebracht, und gleich geht es auch schon los.
Der Blick nach vorn: Auf nach Hagen! 🗺️🚀
Heute steht meine allererste Etappe von zu Hause beziehungsweise von Köln aus nach Hagen auf dem Programm. Ich werde euch über den Tag verteilt gelegentlich mit Updates versorgen. Zu einem strikten Liveticker verpflichte ich mich dieses Mal aber ganz bewusst nicht – das Ganze soll trotz des turbulenten Vorlaufs jetzt eben doch entspannt und im eigenen Rhythmus ablaufen.
Der Asphalt ruft, die Taschen sind gepackt. Auf in die erste Etappe! Dass mein Enkel die ganze Malesse übrigens am besten von uns allen weggesteckt hat, zeigten seine Worte gestern Abend nach der Ankunft: Er wollte zum Schluss am liebsten einfach noch gerne weiter Zug fahren.
Euer Axel! 🖐️⚙️

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