
Das Geheimnis des Radler-Frühstoffs: Warum Low-Budget-Hotels meine erste Wahl sind 🥣☕🏨
Wer meine Berichte hier regelmäßig verfolgt, weiß: Auf meinen Touren steuere ich bevorzugt Low-Budget-Hotels an. Die Preise für ein Einzelzimmer bewegen sich dort meistens deutlich unter der 100-Euro-Marke – in der Regel landen sie stabil zwischen 60 und 70 Euro pro Nacht. Das schont die Reisekasse und reicht für mich als unkomplizierten Radler vollkommen aus.
Das Frühstück ist in diesem Basispreis meistens nicht enthalten. Deshalb schaue ich mir das Angebot morgens vor Ort erst einmal ganz genau an und buche es dann bei Bedarf flexibel dazu. Wobei „bei Bedarf“ eigentlich untertrieben ist. Meistens schlage ich zu, denn in den allermeisten Fällen finde ich dort genau das, was ich für einen langen Tag im Sattel am dringendsten brauche: ein ordentliches Müsli!
Die Müsli-Formel für die Langstrecke 🍏💪
Damit der Motor rund läuft, brauche ich morgens eine solide Basis. Dazu gehören für mich zwingend Haferflocken, gerne etwas Schokoladiges für die Moral, ein paar knackige Körner und Kerne sowie ein frischer Apfel. Heute Morgen im B&B Hotel in Lippstadt war genau das alles vorhanden. Die Entscheidung fiel mir also leicht: Für 14 Euro habe ich das Frühstück kurzerhand dazugebucht.
Mittlerweile habe ich bereits ausgiebig Müsli verspeist und den obligatorischen Kaffee getrunken. Der gehört natürlich unverzichtbar dazu – aber guten Kaffee gibt es zum Glück fast überall. Gleich werde ich mir noch eine zweite Runde sichern, um mich kalorien- und eiweißtechnisch optimal auf die anstehende Etappe nach Bad Oeynhausen vorzubereiten.

Warum der Bäcker-Stopp für mich ausfällt 🥐❌
In Gesprächen mit anderen Reiseradler:innen höre ich oft, dass sie das ganz anders handhaben. Viele verzichten auf das Hotel-Frühstück, rollen morgens einfach los und kaufen sich unterwegs bei der nächsten Bäckerei etwas auf die Hand. Für mich kommt das absolut nicht in Frage. Beim klassischen Bäcker sucht man die geliebte Kombination aus Haferflocken, Kernen und frischem Obst meistens vergeblich, sofern das Geschäft nicht gerade ein spezialisiertes Frühstückscafé ist. Mit zwei Croissants oder einem belegten Brötchen komme ich auf der Langstrecke einfach nicht weit.
Dass es auch mal anders laufen muss, hat meine letzte Zubringerreise nach Berlin zur Sternfahrt gezeigt. Damals hatte ich ein Apartment ohne Verpflegung gebucht. Die Rettung war ein Edeka – ich meine, es war in Stendal –, wo ich mir fertigen Porridge besorgt habe. Mit dem zimmereigenen Wasserkocher ließ sich das ziemlich gut zubereiten und war eine prima Alternative. Aber auch da musste ich mir den Apfel extra besorgen und das Ganze war deutlich mehr Aufwand.
Mein Fazit am heutigen Morgen: Wer so frühstücken möchte wie ich und auf Müsli und frische Äpfel setzt, wird auch beim vermeintlichen „Low-Budget-Frühstück“ im Hotel selten enttäuscht. Die Basis stimmt einfach.
Die Speicher sind voll, der Kaffee wirkt – gleich wird das #GSpot gesattelt!
Euer Axel! 🖐️⚙️

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