Gestern habe ich ja schon über meine „Dienstreise“ nach Wesseling berichtet, allerdings eher inhaltlich.
Natürlich gehörte auch die Radfahrt dazu. Die hatte ich mir wie meistens auf komoot zurecht geklickt. Ich war ja schon öfter in Wesseling und kannte die meisten Stücke des Weges.
In Wesseling führte mich komoot dann mit einem scharfen Linksknick von der Nordstraße in die Nordstraße. Das war dann aber beileibe keine Straße, sondern ein schmales Gässchen. Ich hatte schon alleine Schwierigkeiten, mit dem Skorpion da durch zu kommen, aber die faustdicke Überraschung lauerte dann am Ende: es ging abrupt und ohne irgendeine Vorwarnung steil über eine Treppe nach unten, wo sich der Radweg entlang des Rheins befindet.
Ich wüsste nicht, dass ich das durch meine Routenplanung so erzwungen hätte. Auf jeden Fall stand ich erst einmal fassungslos da.
Vollkommen undenkbar, den Skorpion die Treppe runter zu wuchten. Und ich hatte zusätzlich die Schwierigkeit, dass die Gasse zu eng war, mit dem Skorpion zu wenden. Also rollte ich ihn rückwärts zurück aus der Gasse. Und Ihr wisst: mit einem Liegedreirad kann man alles machen, außer schieben. Und rückwärts schon gar nicht.
Das war ein denkwürdiges Erlebnis auf einer ansonsten sehr schönen Fahrt. Die Gasse an sich mit den kleinen Häuschen und den Stolpersteinen war auch total interessant. Aber das dicke Ende hat mich doch irritiert.
Zur Sicherheit habe ich auf komoot mal ein Highlight angelegt, damit niemand die Treppe übersieht. Ihr findet es hier:
https://www.komoot.com/de-de/highlight/7146135
Die komoot Tour selber findet Ihr hier, es sind eine Menge Bilder und andere Highlights drin:
https://www.komoot.com/de-de/tour/1954753529
Überraschungen dieser Art müssen nicht jeden Tag sein, aber auch sie sind WARUMICHRADFAHRE!

Kommentar verfassen