Take a ride on the wild side

💛 Zappanale 2026: Ein großes Danke an Wegbegleiter:innen, Kopiloten & Faltrad-Glück

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Gestern Abend endete für mich mein diesjähriges Zappanale-Abenteuer, das am Sonntag, den 12.07.2026 begann. Ich bin an den neun Tagen knapp 330 Kilometer Rad gefahren und über 800 Kilometer mit Bahn und Rad per Deutschlandticket unterwegs gewesen. Ich hatte ein fantastisches Festival mit toller Musik und noch tolleren Begegnungen und Gesprächen. Ich habe 17 Blogposts geschrieben und viel Rückmeldung dazu erhalten. Es waren neun Tage outside the norm. Zeit, einmal Danke zu sagen – denn dafür gibt es allen Grund und Anlass.

Klar möchte ich zunächst einmal meinem Brompton G Line danken, das ich ja #GSpot nenne.

Brompton auf Kopfsteinpflaster

Es hat mich überall verlässlich hingebracht, Hügel hinauf, Abfahrten hinunter, ist im zweispurigen Autoverkehr auf Bundesstraßen mitgeschwommen und war auf jedem Meter der 330 Kilometer parat. Es brauchte ein wenig Öl, weil die Kette, nachdem sie Stark- und Dauerregen ausgesetzt war, ein paar Rostflecken zeigte. Ich habe es an jedem der neun Tage benutzt und es hat mir diese Reise erst möglich gemacht. Ich habe mehrfach erlebt, dass Räder in Bahnen nicht mehr mitgenommen wurden. Mir ist das natürlich nicht widerfahren, weil mein gefaltetes Rad immer Platz fand. Danke, #GSpot!

Prompt auf einem sicher im RE 1 von Rostock nach Hamburg

Als Nächstes möchte ich meinem iPhone danken, das mein Leben in dieser Zeit organisiert hat. Es war das einzige technische Gerät (außer der Apple Watch), das ich dabei hatte. Ich habe damit meine Rad- und Zugfahrten organisiert, meine Blogs geschrieben einschließlich aller Fotos und die Verbindung zu meinen Netzwerken gehalten. Es war einigen Strapazen wie Hitze und Nässe ausgesetzt, hat mich aber nicht eine Sekunde im Stich gelassen. No way ohne. Vielen Dank!

Ich möchte auch Google Gemini danken, das mir das Schreiben meiner Blogposts in dieser Anzahl und Qualität erst ermöglicht hat. Ich habe einen Modus der Nutzung dieser KI gefunden, der für mich sehr unaufwendig ist und tolle Resultate erzeugt. Gemini ist dabei auf alles eingegangen, was ich wollte, und war einfach mehr als eine „dumme“ Software. Manche der Blogüberschriften waren einfach genial:

Ein wenig ein Sparringspartner oder Copilot. Immer ansprechbar, wenn sonst gerade niemand da war. Check, top!

Aber vor allem will ich den tollen Menschen danken, mit denen ich das alles ganz persönlich erleben durfte.

Da will ich zuerst Achim nennen, der mich irgendwann im letzten Jahr überhaupt wieder darauf gebracht hat, zur Zappanale zu fahren. Ohne seine Inspiration hätte ich das wahrscheinlich gar nicht in Erwägung gezogen und dieses Erlebnis nie gehabt. Zu den Menschen, die er ebenfalls inspiriert hat, zur Zappanale zu kommen, gehörte Frank, den ich vorher nicht kannte. Er war ein verlässlicher Mit-Dancing-Fool und hat manche Zappel-Session mit mir zusammen als Ausdauerherausforderung bestritten (das folgende Bild wird ihn daran erinnern). Danke, Frank, dafür!

gianna-putan-club

Ursula und Benedikt hatten uns die Pre-Sale-Tickets im letzten Jahr besorgt und waren für mich eine verlässliche Anlaufstelle auf der Zappanale, mit denen immer Zappeln und anregende, freundschaftliche Gespräche möglich waren. Sie sind immer da, kennen alle und alles – und ich liebe sie einfach. See you next year, Ursula und Benedikt!

Sie kannten auch Beate, die ich erst auf dieser Zappanale kennengelernt habe. Ihr danke ich für die schöne Gesellschaft, die anregenden Gespräche und die Zappel-Sessions vor der Arf Stage. Auch dir, Beate: See you next year!

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Ich danke dem Paar aus der Gegend von Nürnberg (das ich leider nicht nach seinen Namen gefragt habe) für die Inspiration, Doom Gong zu hören und zu genießen, für die allmorgendlichen Updates beim Frühstück im Doberaner Hof und die kurzen Schnacks in den Musikpausen. I hope to see you next year – sie wussten noch nicht hundertprozentig, ob sie wiederkommen.

Doom Gong a hätte der Zappa 2026, der offizielle Eröffnungs-Gig

Ich danke Dirk aus Greifswald stellvertretend für alle Streiflicht-Bekanntschaften. Wir standen am Bierstand nebeneinander (nachdem seine Begleitung aus Hamburg das hanseatisch kühl erst verboten und dann erlaubt hatte) und fachsimpelten über dies und das, über Musik, aber auch über das Radfahren rund um Greifswald und Wolgast, wo ich die Gegend ja auch schon unsicher gemacht habe. Die spontanen Begegnungen, meist beim Essen und Trinken, machen es einfach aus. Sie sorgen dafür, dass, wenn alle wieder da sind, erst einmal der Satz fällt: „Sagst du mir noch mal deinen Namen…?“, um dann gleich weiter die Erinnerungen an das letzte Festival herauszukramen.

Ich danke dem Paar, bei dem der Mann immer tolle bedruckte Hemden trägt und die ich auch seit Jahren kenne (die ich jetzt aber fagen müsste: sagt Ihr mir noch mal Euren Namen) für die Gespräche, das Zappeln und dafür, dass Ihr meine Anregung zu Coton Doux aufgenommen habt. See you next year, bin gespannt auf die Hemden und Blusen!

Ich danke Christiane und Stoni von Tante Tofu, die ich seit meiner ersten Zappanale 2011 kenne und die mich jedemal begrüßen wie ihren besten Freund. Schön, dass wir uns gesehen habe und danke für Euren tollen Auftritt.

christiane-seebacher-und-andreas-stoni-steinhardt

Ich danke Silvie und Eni, dass ich sie fotografieren durfte. Und Zora, dass ich einen Teil von ihr fotografieren durfte. Die Bilder werden ihren Platz finden, aber nicht heute und hier.

Ich danke Peter Stoer für die gelegentlichen kurzen, aber ungeheuer amüsanten Unterhaltungen. Wir werden sicher auch vor der nächsten Zappanale noch miteinander zu tun haben – darauf freue ich mich total.

Ich danke Ilse für das unverhoffte und spontane Treffen in Bad Oyenhausen. Schön war’s, erst Eis, dann Platzregen. Freue mich auf ein Wiedersehen in Köln!

Blumenschmuck über der Straße in Bad Oeynhausen

Ich danke dem Personal des Doberaner Hofs, dass sie meine Nervereien rund um Äpfel und Radstellplätze mit großer Gelassenheit ausgehalten und mir einen angenehmen Aufenthalt in Bad Doberan beschert hat.

Brompton angeschlossen hinter dem Hotel Doberaner Hof

Und ich danke dem Personal der Deutschen Bahn und der anderen Bahnunternehmen, mit denen ich gefahren bin – den Lokführer:innen und Zugbegleiter:innen –, dass sie bei all dem Chaos auf den Schienen ihren Job so gut machen, wie sie ihn machen. Sie sind diejenigen, die den Laden überhaupt noch am Laufen halten. Dafür gebührt ihnen mein Dank und Respekt.

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All den anderen, denen ich auch noch danken müsste, ist schon von anderer Seite – meist direkt von der Bühne herunter – gedankt worden. Dennoch: Wenn sich jemand vergessen oder schlecht behandelt fühlt, gebt Laut, wie auch immer!

Klar ist: Vor allem diese Menschen und die Kultur des Zusammenseins auf dem Festival haben letztendlich mein Zögern beseitigt, nächstes Jahr wiederzukommen. Mein Ticket für 2027 ist in der Tasche, wandert in meinem Ordner mit der Post ganz nach oben und bleibt da, bis es wieder losgeht.

Meine Frau, die nicht auf Zappa steht und nicht mit in Bad Doberan war, hat gestern Abend einen Impuls gegeben, wie wir nächstes Jahr vielleicht doch ein gemeinsames Erlebnis rund um die Zappanale 2027 ins Auge fassen können. Das wäre dann das i-Tüpfelchen.

Also: Die Zappanale wird diesem Blog erhalten bleiben. Ich werde zu gegebener Zeit weiter berichten.

goodbye-session-main-stage

Kommentare

  1. Ich habe Dich auch gerne begleitet, auch wenn ich kein Zappa-Kenner bin, seine Musik nur höre, wenn sie im Radio läuft. Aber viele Erlebnisse und Gedanken waren ja nicht nur Zappa-bezogen.
    Und wegen „nächstes Jahr gemeinsam“: Ich war mit meiner Frau auch in Bad Kühlungsborn. Sie bei einem Urban Sketcher Event und ich einfach so. Abends haben wir uns getroffen und morgens hat jeder „Seins“ gemacht. Hat gut geklappt.

    1. So ähnlich wird es bei uns wohl auch so aussehen

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