
Was für ein Schock!
Wenn man von einer zweitägigen Messe zurückfährt, deren Philosophie es ist, Barrieren abzubauen, ist es wirklich ernüchternd, am Bahnsteig vor Ort auf eine solche Szenerie zu stoßen. Ehrlich – das hat mir körperlich wehgetan. Ganz zu schweigen davon, dass es selbst für mich kaum möglich war, mein Fahrrad dort hochzuwuchten.
Auf meinen Deutschlandticket-Abenteuern am vergangenen Freitag und am heutigen Montag bin ich insgesamt zehnmal in verschiedene Züge eingestiegen. Und, zur Ehrenrettung des Nahverkehrs: Das heute war wirklich das einzige Mal, dass ich so etwas erleben musste.
Grundsätzlich funktioniert Reisen mit dem Fahrrad im Nahverkehr in Deutschland ziemlich gut. Solche unzumutbaren Situationen bleiben die absolute Ausnahme – und das ist eine gute Nachricht für alle, die wie ich gerne Rad und Bahn kombinieren.
Meine Erlebnisse auf der Hinfahrt könnt ihr [hier] nachlesen.
Aktuell befinde ich mich noch auf der Rückfahrt. Bis jetzt verläuft sie völlig unspektakulär – und das ist durchaus positiv! Wir nähern uns gerade über Koblenz dem Raum Köln/Bonn. Mal sehen, was noch passiert.
Aber das Beste: Ich bin heute nicht mehr auf Anschlusszüge angewiesen. Nächster Halt ist Köln – und von dort geht es entspannt weiter mit dem Rad.
Bis bald und bleibt in Bewegung!
P.S. Als ich das Titelbild zwei Mitreisenden zeigte, die offensichtlich Radreisende sind, erzählten sie mir, dass sie es heute in einem Zug noch schlimmer angetroffen haben: Sie mussten ihre Räder nicht nur drei Stufen hoch hieven, sondern im Zug auch noch einmal vier Stufen hinunter. Krass.
Und auch von Einstiegen, die so eng sind, dass man die Taschen abbauen muss, wurde mir berichtet.

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