Take a ride on the wild side

#mdRzA

Vorderrad am Schlittberg, Schotter, Insta Snapshot

Heute ist mein 64. Geburtstag. Ich werde nachher mit dem Rad zur Arbeit fahren, wie ich es schon fast 15 Jahre lang tue, allerdings auch nur noch etwa vier Monate lang tun werde. Danach werde ich weiter Rad fahren (wenn mir nicht der Himmel auf den Kopf bzw. auf die Beine fällt), aber eben nicht mehr zur Arbeit.

Mein Weg zur Arbeit führt mich von Kerpen-Horrem nach Köln-Bocklemünd, ins WDR-Gelände am Freimersdorfer Weg. Erst entlang der Aachner Straße nach Frechen Königsdorf und dann beginnt schon die Variabilität. Entweder durch Königsdorf auf der Aachener Straße weiter oder gleich oben die Sebastianusstraße den Hügel hinunter (und auf dem Rückweg wieder hinauf …).

Das ist der kürzeste Weg, und der führt dann weiter in Richtung Simonshof und dann über den schotterigen Schlittberg nach Freimersdorf. 

Von dort geht es dann über eine zurückgebaute Kreisstraße (die die Blechbüchsen-Fraktion aus Brauweiler gerne wieder zurück zurück bauen würde) nach Widdersdorf. Durch Widdersdorf hindurch, dazu werde ich noch mal extra schreiben, denn die Ortsdurchfahrt hat sich seit den Anfängen meines Radfahrens sehr verändert und ist mittlerweile meiner Ansicht nach ein BEST PRACTICE, das viele ähnliche Kommunen anwenden könnten.

Und dann ist meine Arbeitsstelle auch schon erreicht und ca. 14 Kilometer auf dieser kürzesten Strecke absolviert.

Das ist nicht der Standardweg, denn der Schlittberg ist nur bei diesen Witterungsverhältnissen gut befahrbar. Bei Nässe bilden sich schnell große Pfützen und es wird ziemlich glitschig. Dann fahre ich Straße, das ist dann etwa ein guter Kilometer mehr. 

Das mache ich seit Anfang 2011, fast jeden Tag. Seit Corona und Home Office natürlich seltener, aber wenn, dann immer mit dem Rad. 

Warum? Das habe ich mal meinen Freund Tschädd gefragt, Ihr wisst schon, der ist künstlich intelligent und hat mir folgendes erzählt: 

10 Gründe, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren:

1. Gesundheit/Fitness: Tägliche Bewegung stärkt Herz-Kreislauf, Muskulatur und Kondition.  

2. Spart Geld: Kein Benzin, weniger Parkgebühren, geringere Unterhaltskosten als ein Auto.  

3. Umweltfreundlich: Weniger CO2- und Schadstoffemissionen, besser für die Luftqualität.  

4. Weniger Stress: Radfahren entspannt viele Menschen mehr als ständiges Stau- oder Parkplatzsuchen.  

5. Oft schneller in der Stadt: Fahrräder umgehen Staus und benötigen keine lange Parkplatzsuche.  

6. Flexibilität und Unabhängigkeit: Kein Warten auf Bus/Bahn, freie Routenwahl.  

7. Besseres Wohlbefinden und Konzentration: Frische Luft und Bewegung können Produktivität und Laune steigern.  

8. Weniger Krankheitstage: Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem.  

9. Platzsparend und praktisch: Fahrräder brauchen wenig Abstellfläche und sind meist leichter sicher abzustellen.  

10. Mehr Lebensqualität: Tageslicht, kurze Umwege möglich, kleine Alltagsabenteuer statt monotoner Pendelstrecken.  

Genau, deswegen werde ich die (paar) Fahrten zur Arbeit auch weiter mit dem Rad bestreiten wollen. Und Ihr? 

Kommentare

  1. Herzliche Glückwünsche und weiterhin viele gute Gründe zum Radfahren. Hab einen schönen Tag, nicht nur diesen einen, aber den speziell.

  2. Happy Birthday und noch viele weitere Radljahre

  3. Viel Glück!

      1. gerne

      1. 😊

  4. 14 km finde ich schon sportlich. Wie lange brauchst Du da?

    1. Ca 45 Minuten

  5. ok dann bin ich deutlich langsamer. in meinen jugendzeiten fuhr ich 16 km/h schnitt in der stadt mit ampeln &c, jetzt nur noch 12.

    1. Alles ist relativ….

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