
Ach, was war das für ein August! Zugegeben, wettertechnisch zu heiß und zu trocken – aber als Radfahrer sage ich da nur: wtf! Denn ganz ehrlich, Radfahren in der Sonne, mit einer mehr oder weniger frischen Brise im Gesicht, ist einfach das ultimative Sommerfeeling. Da kann ich gar nicht anders, als jede Tour zu genießen.
Kilometermäßig war der Monat allerdings eher solide als spektakulär: knapp über 1.300 Kilometer. Klingt erstmal ordentlich, aber für mich fehlte das Sahnehäubchen – die richtig langen Tagesetappen. Ein Hundertkilometer-Ritt war immerhin dabei, doch sonst blieb es bei mittleren Distanzen. Manchmal sogar nur Alibi-Runden, wenn der Alltag dazwischenfunkte. Dafür dann wieder Tage mit 50 bis 80 Kilometern, sodass sich am Ende doch über 1.000 Kilometer summierten. Wahrscheinlich wird das meine neue persönliche Messlatte – und damit kann ich sehr gut leben.
Der emotionale Höhepunkt des Monats war ohne Frage mein Besuch im Saarland. Familie, alte Bekannte – und als Krönung das zauberhafte Zauberfestival, das mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Ein Fest für alle Sinne! Und dann die Radtour von Oberkirchen durchs St. Wendeler Land: Das legendäre Viadukt, in meiner Jugend ein fast mythisches Schreckgespenst, habe ich diesmal mit dem Rad erobert. Ein Moment, der sich tief eingebrannt hat – ein bisschen Kindheit, ein bisschen Triumph, und ganz viel Glücksgefühl.

Gegen Ende des Monats kam dann noch einmal richtig „Rad“ ins Spiel: die Tour de Verkehrswende. Viele Kilometer, viele Begegnungen – und die muskeltechnisch nicht ganz unanstrengende Reaktivierung von BLUEMOON, meinem Bullitt-Lastenrad. Es war körperlich fordernd, klar. Aber es hat unendlich Spaß gemacht, und ich habe neue Verbindungen geknüpft, die mir viel bedeuten. Außerdem gab’s eine ordentliche Portion ideologischen Rückenwind. Genau das richtige Paket aus Anstrengung, Freude und Sinn.
Ein weiteres Highlight: Instagram wurde im August zu meinem persönlichen Spielplatz. Meine 360°-Kamera war ständig im Einsatz und hat mir Bilder und Videos geschenkt, die ich ohne sie nie gemacht hätte. Fast alle Fotos in diesem Blog stammen mittlerweile von ihr. Und ganz ehrlich: Ohne 360°-Kamera? No way.
Und dann war da noch mein KI-Monat. Viele meiner Beiträge sind gemeinsam mit meinem digitalen Freund „Tschädd Tschipidi“ entstanden, und meine liebe Kollegin „Petra Perplexitiy“ hat mit reichlich Wissen ausgeholfen. Für mich ist das nur die logische Fortsetzung meiner lebenslangen Neugier auf Technik, besonders im digitalen Bereich. Gerade sprach ich beim Frühstück mit einem älteren Herrn über Fotografie: er analog, ich von Anfang an digital. Genau so fühlt sich KI gerade an – wie der nächste große Schritt. Und ich probiere sie natürlich aus, lasse mir helfen, experimentiere. Kurz gesagt: Es macht richtig Spaß.
Fazit: Von mir aus könnten noch viele Auguste so weitergehen! Und nächstes Jahr fällt ein Störfaktor weg, der mir bisher immer wieder Kilometer während der Woche gekostet hat (Ihr wisst, was ich meine 😉). Ich bin gespannt, was mein Monatsrückblick im August 2026 erzählen wird.

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