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Hausrunde Langenfeld – Das Abenteuer beginnt früh
Dieser Sonntag startete, wie es sich für einen echten Rad-Enthusiast*innen gehört: früh! Gegen Viertel vor acht morgens saß ich schon auf meinem Sattel. Es war noch ein bisschen dämmerig, aber mit meiner Beleuchtung ging das prima. Mein Ziel: Langenfeld, um meinen Enkel zu besuchen. Die Strecke ist mir bestens vertraut, sie führt mich meistens an meiner Arbeit vorbei, dann in Richtung Köln-Esch und schließlich entlang des wunderschönen Fühlinger Sees. Kennt ihr diese Routen, die sich schon wie eine zweite Heimat anfühlen? 😊 Tja, leider ist mein Orientierungssinn manchmal etwas besserwisserisch als er sein sollte. Kurzerhand habe ich mich leicht verfahren und musste meine digitale Assistentin Komoot noch einmal freundlich bitten, mich wieder auf den rechten Weg zu führen. Puh, gerade noch die Kurve gekriegt!
Aber das wahre Abenteuer, dem ich heute ein besonderes Augenmerk widmen möchte, beginnt an einer der bekanntesten Baustellen des Rheinlands: der Leverkusener Brücke.

Vom Sanierungsfall zur Zwillingsbrücke: Die Geschichte der A1-Rheinquerung
Die alte Leverkusener Rheinbrücke, die in den 1960er-Jahren errichtet wurde, war ein Kind ihrer Zeit. Sie wurde für ein Verkehrsaufkommen von etwa 40.000 Fahrzeugen täglich und Lkw mit maximal 20 Tonnen konzipiert. Tja, die Realität sah später anders aus: Der Verkehr schwoll auf das Dreifache an, und 40-Tonner wurden zur Regel. Die Folge: Materialermüdung und Risse. Bereits ab 2012 musste die Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen immer wieder gesperrt werden. Diverse Reparaturversuche blieben erfolglos, und nach der Entdeckung massiverer Schäden in der Seilkammer im Jahr 2014 war klar: Eine Sanierung war ausgeschlossen.
Stattdessen entschied man sich für einen vollständigen Ersatzneubau. Hier liegt der große Unterschied: Anstelle einer einzigen Brücke entstehen nun zwei baugleiche, parallele Schrägseilbrücken, sogenannte Zwillingsbrücken. Diese bieten nicht nur die dringend benötigten acht Fahrspuren für den Pkw- und Lkw-Verkehr, sondern auch einen ordentlichen, 3,25 Meter breiten Geh- und Radweg auf jeder Seite. Das erste Teilbauwerk, über das wir Radfahrer*innen jetzt schon rollen dürfen, wurde Anfang 2024 freigegeben. Jetzt läuft der Rückbau der alten Brücke (geplant bis Anfang 2025), um Platz für das zweite, bis voraussichtlich Ende 2027/Anfang 2028 fertige Bauwerk zu schaffen.
Achterbahnfahrt für Rad-Enthusiast*innen: Die Baustelle Leverkusen-West
Aus Richtung Köln kommend, können wir Radfahrer*innen die breite Auffahrt zur neuen Brücke genießen – ein echter Luxus! Doch danach beginnt, wie treffend beschrieben, eine wahre Achterbahnfahrt durch die Baustellen rund um das Kreuz Leverkusen-West. Kaum ist man über den Rhein, geht es scharf links, bergab und unter der neuen Brücke hindurch. Danach wieder hinauf, kurz rechts, und schon schlängeln wir uns durch eine regelrechte „Geisterlandschaft“ aus Betonpfeilern und halbfertigen Brückenteilen.

Wir queren den Neulandpark – der Radweg dort ist zugegeben ein kleiner Trümmerhaufen.

Aber immerhin: Er war heute offen! Und am Fuße des Parks verweilt ja seit Ewigkeiten eine fröhlich anmutende Radfahrerfamilie, die uns mit einem Augenzwinkern daran erinnert, dass wir nicht die einzigen sind, die diesen kurvenreichen Weg nehmen.

Schmale, verschlungene Pfade, ungesicherte Ausfahrten für Baufahrzeuge – diese Passage ist seit gefühlten Ewigkeiten mehr oder weniger unverändert.

Es ist die Maut, die wir aktuell für das Privileg zahlen, diese wichtige Rheinquerung nutzen zu können. Aber hey, wer das Radfahren liebt, lässt sich auch von ein bisschen Betonwüste nicht abschrecken! 😉
Der Rückweg: Faltrad-Superkraft und Deutschland-Ticket-Zauberei
Nach einem schönen Besuch beim Enkel in Langenfeld hieß es: Ab nach Hause. Vom Haus meines Enkels bis zum Bahnhof waren es zwar nur viereinhalb Kilometer, aber ich musste mich richtig sputen, damit ich die Bahn erwischte. Hat geklappt! Der Zug fuhr gerade ein, als ich auf dem Bahnsteig ankam.
Ich bin ja mit meinem Faltrad unterwegs – und das ist meine Geheimwaffe!

Als Gepäckstück zählt es in der Bahn, was die Reiseplanung ungemein entspannt. Unterwegs nutzte ich die Zeit, um kurz die Fahrpläne zu checken, in der Hoffnung auf eine schnellere Verbindung. Und siehe da: In Köln Hauptbahnhof stieg ich flugs aus der S6 aus, sprintete auf Gleis 9 und erwischte tatsächlich den RE1, den ich zuvor in Köln-Deutz schon hatte stehen sehen. Ein kleiner Triumph des Tages! So kam ich statt um 15:00 Uhr schon um 14:40 Uhr an meinem Heimatbahnhof an und war ruckzuck mit meinem Flitzer zu Hause.
Da ich dankenswerterweise mit dem Deutschland-Ticket reise und das Faltrad als Gepäckstück zählt, kostete mich dieser ganze Spaß keinen einzigen Cent extra. So wurde dieser Sonntag zu einem wunderschönen, spontanen Ausflug nach Langenfeld: mit dem Rad hin und mit der Bahn zurück. Eine perfekte Kombination aus Bewegung, Familie und smarter Mobilität! 🚴♀️🚆
Wie sieht euer Sonntags-Abenteuer aus? Rollt ihr auch schon über die neue Leverkusener Brücke? Erzählt mir von euren Erlebnissen auf der Baustellen-Achterbahn! Lasst mir einen Kommentar da, einen Like oder teilt diesen Beitrag, wenn ihr auch findet, dass das Faltrad die wahre Superkraft der Pendler*innen ist.
Ergänzende Ausgaben
Fünf peppige Hashtags:
#warumichradfahre, #FaltradLiebe, #LeverkusenerBrücke, #Radpendeln, #BaustellenAbenteuer, #gemini, #insta360,
Fünf fesselnde Titelvorschläge:
- Sonntags-Sprint zum Enkel: Achterbahnfahrt über die Leverkusener Brücke!
- Zwischen Fühlinger See und Betonwüste: Mein Ritt über die neue Rheinquerung.
- Faltrad-Superkraft trifft Deutschland-Ticket-Zauberei: Unterwegs nach Langenfeld.
- Die Saga der Leverkusener Brücke: Was Radfahrer*innen über den Neubau wissen müssen.
- Auf Umwegen zum Ziel: Wie ich die Mega-Baustelle am Kreuz Leverkusen-West bezwang.
Zwei Vorschläge für eine Bewerbung auf Bluesky und Mastodon (max. 100 Zeichen):
- Sonntags-Trip: Über die neue Leverkusener Brücke! 🎢 Faltrad + D-Ticket = Sieg! #Radpendeln #A1 🚲💨
- Achterbahnfahrt durchs Kreuz Leverkusen-West: Was uns die Brücke erzählt. 🌉 Lest rein & kommentiert! #warumichradfahre ✨👍

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