
Heute will ich mal wieder über den Indemann schreiben. Habe ich schon ein paar mal getan. Zum ersten Mal hier:
Am schwärmerichsten hier:
Der Indemann ist eine große Skulptur aus Metall in Inden. Man kann ihn besteigen und sieht dann über den Tagebau Inden, aber eigentlich fast über die gesamte Jülicher Börde und nach Weste bis fast nach Aachen. Nicht alle mögen ihn, denn er ist wohl unweigerlich mit dem Braunkohleabbau und deren Verfeuerung verbunden, aber ich finde ihn schon ganz witzig, insbesondere wenn er so schön bunt beleuchtet ist wie hier:
Es gibt ihn im gesamten „Indeland“, so nennt sich die Gegend rund um den Tagebau Inden selbst, mehrmals auch in Klein. Die kleinen Indemänner, die ich entdeckt habe bisher, stehen in Aldenhoven:
und zwischen Krauthausen und Schophoven:
Letzteren habe ich auf meiner Fahrt mit meinem Freund gegen Ende des Urlaubes entdeckt.
Was mir so in den Sinn gekommen ist, als ich zum ersten Mal über diesen Artikel sinniert habe, ist, warum das Ding eigentlich „Indemann“ heißt. Wieso ist es ein Mann? Nur, weil der Erbauer oder sein Auftraggeber das eben so genannt hat? Und kann ich, der ich in meinen Blogbeiträgen ja grundsätzlich gendere, das einfach so übernehmen? Nee, mache ich nicht. Ich denke, das ist ein Indemensch. Und in diesem Artikel beschreibe ich eben Indeleute.
Was meint Ihr?

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