Prompt: Schreibe einen Artikel über die Nordbahntrasse, ihre Geschichte als Bahnstrecke, die Idee, die Entstehungsgeschichte, den Bau, die Bauausführung und die Bedeutung für die Stadt Wuppertal und die Region mit maximal 1000 Wörtern.
Erkunden
Die Nordbahntrasse in Wuppertal ist ein rund 22 km langer, breit ausgebauter Fuß-, Rad- und Inlineskaterweg, der auf den ehemaligen Eisenbahnstrecken 2423 (Rheinische Strecke) und 2713 (Kohlenbahn) verläuft. Sie erstreckt sich entlang des nördlichen Hangs des Wuppertaler Stadtgebiets und bietet eine vielseitige Verbindung für nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer. Hier sind einige wichtige Aspekte der Nordbahntrasse:
- Geschichte und Entstehung: Unter der Federführung von Carsten Gerhardt konkretisierten sich Ende 2005 in Teilen der Wuppertaler Bürgerschaft Pläne, die 1991 stillgelegten Bahnstrecken zu einem Freizeitweg umzugestalten. Dieser sollte Menschen verschiedener Stadtteile fußläufig verbinden und kreuzungsfrei aus der Stadt in die Natur hinausführen. Der am 6. Februar 2006 gegründete gemeinnützige Verein Wuppertalbewegung erstellte eine Machbarkeitsstudie, die im Frühjahr 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die geschätzten Kosten lagen bei 16 Millionen Euro, für die eine Förderung von 80 Prozent in Aussicht stand. Mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit und breiter Unterstützung der Bevölkerung konnte die Wuppertalbewegung die Trasse roden, ein Demonstrationsstück in Wichlinghausen bauen und erfolgreich finanzielle Unterstützung einwerben1.
- Bau und Bauausführung: Die Nordbahntrasse wurde am 19. Dezember 2014 freigegeben und ermöglichte erstmals eine (fast) kreuzungsfreie Verbindung für den nicht motorisierten Verkehr quer durch Wuppertal. Die Trasse verläuft über bis zu 20 m hohe und 280 m lange Viadukte sowie durch ehemalige Eisenbahntunnel. Insgesamt sind zehn Kilometer der Trasse innerstädtisch sechs Meter breit und nachts beleuchtet, während sie außerhalb der Stadt dreieinhalb bis vier Meter breit ist2.
- Bedeutung für die Stadt und die Region: Die Nordbahntrasse verbindet Wuppertal mit dem überregionalen Radwegenetz und ist Teil des Bergischen Panorama-Radwegs. Im direkten Einzugsbereich leben rund 100.000 Menschen, und zahlreiche Schulen sowie öffentliche Einrichtungen sind über den Fuß- und Radweg erreichbar. Die Trasse führt an Zeugnissen der Wuppertaler Industrie- und Verkehrsgeschichte, Wohnquartieren, Denkmälern und geologischen Besonderheiten vorbei. Sie ermöglicht eine Entdeckungsreise durch die Wuppertaler Industriekultur und bietet tolle Ausblicke auf die Stadt im Grünen34.
Die Nordbahntrasse ist ein beeindruckendes Beispiel für die gelungene Umgestaltung einer stillgelegten Bahnstrecke zu einem lebendigen und vielseitigen Freizeitweg. Sie verbindet nicht nur Stadtteile, sondern auch Menschen und Natur – ein wertvoller Beitrag zur Lebensqualität in Wuppertal und darüber hinaus. 🚴♂️🌳

Kommentar verfassen