Meine Vorbereitung auf das Race24 in Kelheim

Im letzten Jahr fuhr ich mein erstes 24 Stunden Rennen. Auch das Race24 in Kelheim. Damals war nach 25 Runden und 410 Kilometern Schluss.

Meine Oberschenkel wollten die Pedale einfach nicht mehr nach unten treten.

Es war aber so ein tolles Erlebnis, dass ich dieses Jahr unbedingt wieder mitmachen wollte. Und so kamen ein paar Elemente zusammen, die mich gut auf den Col de Stausacker vorbereiteten.

1. Radfahren. Viel radfahren. Heftig radfahren.

So hatte ich zum Zeitpunkt des Rennens Mitte Juli schon über 9.300 Kilometer in 2019 zurückgelegt. Davon fast 2.000 auf BLUE MOON, dem nicht so ganz leichten, nicht elektrifizierten und mit satten zehn Gängen ausgestatteten Lastenrad. In unterschiedlichen Konfigurationen.

2. Weit fahren

Normalerweise fahre ich jeden Tag so 30 Kilometer. Ab und zu mehr, selten wird es dreistellig. Muss es bei einem 24 Stunden Rennen aber werden, und zwar deutlich.

Also erster Streckentest dieses Jahr. Mit Freunden von Jünkerath über den Ravel und Kornelimünster nach Hause. 160 Kilometer am Karfreitag. Easy peasy.

Dann der erste richtige Streckentest im Mai.

Die Mecklenburger Seen Runde MSR300. 300 Kilometer durch die bezaubernde Seenlandschaft bei Neubrandenburg. Zusammen mit BestBikeBuddy Anja. Wunderschön. Ein Genuss.

Fazit: läuft!

3. Bei Hitze fahren

Dieses Jahr im Juni kein Problem. RTF Kerpen, durchgängig deutlich über 30 Grad. In Kelheim letztes Jahr für mich schwierig, meine Getränkeversorgung machte mir bei hohen Temperaturen ein paar Schwierigkeiten. Die RTF funktionierte.

Fazit: Läuft!

4. Über Nacht und lange fahren

24 Uren Fietsen von Zolder Mitte Juni. Deutlich über 20 Stunden auf dem Rad. Die Nacht durch gefahren. 516 Kilometer.

Fazit: läuft!

5. Höhenmeter schrubben

Kelheim will in jeder 16,4 Kilometer langen Runde 170 Höhenmeter erklommen haben und das auf 6 Kilometern am Stück. Deswegen muss man vorher schon mal hoch und runter gefahren sein. In unserer Gegend gar nicht soooooo einfach. Da helfen nur RTFs wie die in Düren durch die Eifel

oder auch Strecken in hügelige Gelände wie hier zwischen Bad Griesbach und Passau.

Aber alles problemlos absolviert.

Fazit: läuft!

Was heißt das?

Klar, das Rad macht viel. Das Canyon, das mir ein Freund geliehen hat, ist ein ganz anderes Geschoss als mein SCHWARZER BULLE, mit dem ich sonst gefahren bin. Von meiner Ausrüstung und Kleidung her war ich auch besser ausgestattet als in Kelheim letztes Jahr.

Aber letztendlich war es glaube ich auch das Ausprobieren der Herausforderungen.

Und die guten Gedanken der Menschen, die bei mir waren und mich bei dem Ausprobieren oft begleitet hatten.

Das half. 5 Runden und damit 82 Kilometer mehr als 2018.

Tschakka

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