#NOcorona #NOnCoV19 – ein viel gefährlicherer Virus

In den letzten Tagen habe ich an Reaktionen auch auf meine Artikel gemerkt, dass viele Leute auch mal wieder Lust haben auf anderes als Corona.

Damit kann ich auch deswegen dienen, weil der Gegenstand meines Schreibens, #warumichRadfahre, ja noch erlaubt ist und ich somit die Chance habe, persönliche Erlebnisse einerseits weiter zu haben und andererseits hier darüber zu berichten. Auch, oder gerade wenn sie nichts mit Corona zu tun haben oder nur am Rande. Sowie das nachstehende Erlebnis.

Am Montag fuhr ich mit BLUE MOON von meiner Arbeit am Freimersdorfer Weg in Köln in Richtung Aachener Straße, weil ich bei Alnatura einkaufen wollte. Wenn ich dies tue, fahre ich kurz hinter dem Bahnhof Belvedere nach rechts auf den Walter-Binder-Weg in Richtung Aachener Straße. Ob Ihr es glaubt oder nicht, am Montag ist mir zum allerersten Mal auf diesem Weg die nachstehende Szenerie aufgefallen:

Diesen extra gestalteten Weg über den Weg und den Gedenkstein am Ende hatte ich bisher noch nie wahrgenommen. Natürlich hielt ich an und schaute mir den Gedenkstein genauer an.

Und stellte dann fest, dass ich mich an einem Ort befand, an dem ein viel gefährlicher Virus als Corona getobt hatte, nämlich der Virus des Antisemitismus, der viel mehr Menschenleben gekostet hat, als Corona jemals kosten wird. Es lief mir kalt den Rücken herunter, weil es so unvermittelt kam. Hier, in einer heute wunderschönen, grünen Umgebung. Die Erinnerung an schreckliche Geschichte auch in Köln.

Später habe ich mich gefragt, warum mir dieser Ort noch nie aufgefallen war. Möglicherweise hat das dann doch noch mal etwas mit Corona zu tun. Denn am Montag war der Weg einfach total menschenleer, da wo normalerweise viele Leute spazieren gehen, mit ihren Kindern spielen oder ihre Hunde ausführen.Vielleicht habe ich in der Vergangenheit mehr auf die vielen Menschen geachtet, weil Radfahren dort eben einfach auch Umsicht und Vorsicht erfordert hat. Doch jetzt gilt seit Montag die Kontaktsperre und es war fast niemand auf dem Weg unterwegs. So kam es, dass ich diesmal eben aufmerksamer für die Szenerie war.

Und mir das einen Blogbeitrag (fast) ohne Corona beschert hat.

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