
Heute ist einer der schrecklichen Tage, an denen ich mit dem Auto zur Arbeit fahren muss und vielleicht gar nicht zum Radfahren komme. Seufz. Heul! Aber ansonsten kann ich nicht alle Termine des Tages sicher halten. Ob das mit dem Auto gelingt, ist ja auch durchaus fraglich.
Mit den Öffentlichen geht es momentan hier im Rheinland gar nicht. Seit dem Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Geilrath und Buir ist der Wurm noch mehr drin als vorher.
Als bleibt nur die Karre. Sie steht vor der Garage und fristet ein weitgehend nutzloses Leben bis eben auf die Gelegenheiten wie heute (oder gestern Abend, wo ich sie zum ersten Mal seit einer halben Ewigkeit mal wieder auftankte). Deswegen werde ich mein Auto auch nicht aufgeben. Ab und zu brauche ich es und bin froh, es zu haben.
Dennoch: ich weiß jetzt schon, dass ich mich auf meinen Fahrten heute ärgern werde, wenn ich im Stau stehe oder an einer Ampel, die nicht grün werden will. Dann werde ich denken: „wäre ich doch mit dem Rad gefahren“. Und hoffen, dass der nächste Tag, an dem ich mit dem Auto fahren muss, weit in der Zukunft liegt.
Ich weiß schon, WARUMICHRADFAHRE!
Das Titelbild dieses Beitrages stammt übrigens von der Jetpack KI.


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