
Als ich am Dienstag von Gelsenkirchen von einem Termin mit Straßen.NRW (*seufz) mit dem Auto nach Hause fuhr (bzw. auf der A52 stand), war ich auch für Mittwoch erst einmal im Auto Modus. Ich hatte den Plan, nach meiner Arbeit zum Media Markt nach Köln Marsdorf zu fahren und dort eine Bluetooth Soundbox zu erwerben sowie anschließend nach Horrem zu The Burning Bandit, um mit Nina mein nächstes Tattoo zu besprechen.
Und als ich da so auf der A52 stand und nicht vorwärtskam, dachte ich: das schaffe ich nur mit dem Auto.
Man sieht, manchmal ist man einfach durch den Wind, denn wie ich aus der irrsinnig mühsamen Fahrt mit dem Auto darauf schließen konnte, dass ich auch den nächsten Tag mit der Blechbüchse bewältigen müsste, ist mir im Nachhinein vollkommen unklar und zeigt einmal mehr die Irrationalität in der Nutzung des Autos: je schlechter, desto besser.
Gut, dass mir auf den letzten Metern nach Hause der Gedanke kam, am nächsten Morgen einmal zu schauen, wie es meinem Lastenrad, #Bluemoon, denn so geht. Und siehe da, obwohl ich das Rad schon lange nicht mehr bewegt hatte, das letzte Mal Anfang Dezember des letzten Jahres für ein kurzes Stück und zuvor im Mai, fehlte nur ein wenig Luft in den Reifen und das Bullitt war bereit für den Ritt. So ging es dann zur Arbeit, von dort nach Marsdorf und dann zu Nina. Und alles pünktlich, ohne Stress. Und CO2 frei.
Auf dem Weg morgens zur Arbeit hatte ich sogar noch einmal die atemberaubenden Ausblicke auf Köln.
Das ist oben auf der Ville, am Simonshof zwischen Frechen Königsdorf und Pulheim Brauweiler.
(Okay, das Feld könnte in einem optisch etwas besseren Zustand sein).
Also, ein rundum runder Radfahr-Tag. Mit allem, was ich vorhatte, erledigt. Das ist, WARUMICHRADFAHRE.


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