Take a ride on the wild side

Sich erweiternde Kreise

Regenhose bei der Regenfahrt durchs Revier

Am Sonntag regnete es. Aber deswegen auf Radfahren verzichten? Nein, natürlich nicht. Also zog ich meine Regenklamotten an, eine Regenjacke von Vaude, die ich schon lange habe, und meine Beinbedeckung, die keine volle Regenhose darstellt, sondern nur die Oberschenkel und die Knie bedeckt, setzte mich auch meinen Skorpion und fuhr los. 

Zunächst hatte ich vor, auf dem Nordrandweg entlang zum Terranova Speedway zu fahren und dann nach 15 bis 20 Kilometern zurück. Dann fing es aber während des ersten Kilometers schon an, stärker zu regnen und ich entschloss mich, etwas engere Kreise um meinen Wohnort zu ziehen. 

Klar, es musste Asphalt sein. Und so bog ich schon bald Richtung Süden ab und hatte erst vor, durch den Parrig nach Kerpen zu fahren und dann entlang des Randkanals zurück. Da wären dann etwas über 10 Kilometer zustande gekommen. Aber die Fahrt durch den Regen machten nach den sehr heißen Tagen zuvor Spaß und so erweiterte ich den Kreis erst einmal weiter nach Süden bis zur südlichen Tangente von Kerpen. Auch am Beginn des Vinger Weges, wo ich hätte nach Norden durch die Kolpingstadt hätte zurückfahren können, tat ich das nicht, sondern blieb auf dem Weg durch die Felder und bog dann erst an der Kreuzung, an der es ja schon mehrere, auch tödlich verlaufene Unfälle gegeben hatte, nach Norden Richtung Onnau ab, also eine weitere Erweiterung der Runde, denn später sollte es entlang des Flugplatzes Nörvenich Richtung Wissersheim gehen. 

So weit ging die Liebe dann doch nicht. Eine Spitzkehre nach Norden, und dann an besagter Kreuzung, der ich mich jetzt ja von Süden näherte, nach Osten weg Richtung Gymnicher Mühle und dann von dort über den Erftradweg und zum Schluss dann entlang des Randkanals nach Hause. 

Es hatte nur während der gut ersten Hälfte der Fahrt geregnet, teilweise sogar recht stark, aber dann trocknete alles etwas ab. Ich genoss die Fahrt mit meinem Skorpion sehr, denn selbst an rutschigen Stellen, und davon gab es einige, machte er natürlich eine gute Figur. 

Die Regenklamotten hielten einigermaßen, aber trocken bleibt man bei Regen eben nie, weil man stärker schwitzt unter der Pelle, selbst, wenn sie einigermaßen luftdurchlässig ist. Sei’s drum, es war eine schöne Fahrt durch eine pralle Natur. 

Auf der folgenden Karte könnt Ihr die Fahrt in Form des altrosa Kringels am unteren, südlichen Ende finden. Sie eignet sich zum Nachfahren sowohl bei schlechtem wie bei gutem Wetter. Die knapp 30 Kilometer könnten verkürzt werden, wie, könnt Ihr in diesem Beitrag ja weiter oben nachlesen. Eine Erweiterungsmöglichkeit bestünde auf jeden Fall am südlichen Wendepunkt der Strecke, dort kann man einfach weiter nach Süden über das Wissersheimer Fließ nach Wissersheim und vielleicht nach Nörvenich fahren und dann am Westrand des Flugplatzes zurück. Alle Wege der Strecke sind asphaltiert und auch ziemlich glatt, sodass sie auch rennradgeeignet ist und höhere Geschwindigkeiten möglich sind. 

Viel Spaß damit!

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