
Wasser fasziniert mich jedes Mal aufs Neue – und nicht nur, wenn ich mit dem Rad unterwegs bin. Zum Glück gibt es davon in der Lüneburger Heide reichlich. Am meisten beeindruckt mich natürlich der Elbe-Seitenkanal, über den ich ja schon gestern geschrieben habe.
Am Dienstag bin ich noch einmal an ihm entlang Richtung Lüneburg gefahren. Dabei habe ich etwas gesehen, das mich wirklich verblüfft hat: ein Schiff, das so tief im Wasser lag, dass fast der gesamte Name unterhalb des Wasserspiegels verschwunden war. Es wirkte, als würde das Wasser gleich über die Bordwand schwappen und das Schiff einfach verschlucken. Ich musste zwei Mal hinschauen, so ungewöhnlich war dieser Anblick. Hoffentlich ist es wohlbehalten an seinem Bestimmungsort angekommen – und nicht einfach in den Tiefen des Kanals verschwunden.
Selbst auf diesem kurzen Stück Kanal begegnen mir viele Schiffe und andere Wasserfahrzeuge. Jedes hat seinen eigenen Rhythmus, seinen eigenen Klang, und gemeinsam sorgen sie dafür, dass der Kanal nie langweilig wirkt. Da kann man schon mal ins Grübeln kommen: Was steckt eigentlich hinter der Binnenschifffahrt in Deutschland, wie funktioniert das alles, und warum sind so viele Schiffe unterwegs?
Neugierig wie ich bin, habe ich natürlich meinen lieben Freund Tschädd Tschipidi gefragt. Und er hat mir dazu eine Menge geschrieben – und sogar ein wenig gemalt. Aber das ist wieder eine ganz eigene Geschichte …
Und zwar diese hier:


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