Zeitmillionär im Sommer-Rhythmus: Vom Erft-Karree über die K16 zum Eis nach Merzenich 🚴♂️🍦🏠
Gestern war der Tagesablauf ein wenig außergewöhnlich. Normalerweise erledige ich meine sportlichen Aktivitäten – das Radfahren und das Krafttraining im Fitness Point – gleich morgens. Doch gestern war ich etwas später dran. Wenn man sich das als Zeitmillionär im Ruhestand nicht mal erlauben kann, wann dann?
Deshalb ging es morgens auch schon vergleichsweise spät in die Muckibude und dann stieg ich am Mittag aufs Rad und rollte rasch durch den Parrig hinüber zum Erft-Karree in Kerpen.
Vom Fachmarktzentrum zur festen Kerpener Größe 🛒🚴♂️
Dort stand bei Media Markt ein Garantiefall an: Ein Samsung-Laptop hung beim Installationsprozess immer an derselben Stelle fest. Nachdem das Gerät zügig zur Vertragswerkstatt auf den Weg gebracht war, blieb noch ein kurzer Blick auf das Areal.
Das Erft-Karree hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2010 richtig gemausert. Ursprünglich als modernes Eingangstor zur Kolpingstadt Kerpen mit über 50.000 Quadratmetern Mietfläche konzipiert und direkt an das bestehende Kaufland angebunden, hat sich der Branchenmix über die Jahre gewaltig weiterentwickelt. Neben Großflächen wie Obi, Jysk, Kaufland oder dm ziehen inzwischen auch neue skandinavische Ketten wie Rusta Kunden an. Es ist schon beeindruckend, wie sich dieses Fachmarktzentrum zu einem festen Anlaufpunkt für die gesamte Region entwickelt hat.
Erst nach der flotten Abwicklung im Media Markt ging es dann am späten Nachmittag in die Muckibude und anschließend weiter auf die eigentliche Tour.
Über Manheim und die K16 gen Westen 🚴♂️💨
Da der Radweg am Neffelbach wegen Bauarbeiten derzeit teils gesperrt ist, wählte ich die Ausweichroute vorbei an der Tennishalle durch die Felder in Richtung Manheim. Anstatt wie sonst geradeaus zu fahren, folgte ich dieses Mal dem Radweg entlang der K16. Eine Premiere für mich, die wunderbar funktioniert hat: Die K16 muss man ohnehin queren, was dann später erfolgt, an der Stelle aber sehr übersichtlich und sicher klappt.
Mein Ziel war der Bahnradweg weiter nach Merzenich. Meist kenne ich die Ortschaft nur auf der Durchreise in Richtung Düren oder Arnoldsweiler, doch gestern schaute ich genauer hin.
Fachwerkschätze und Eiseinstopp am Lindenplatz 🏠🍦
In der Ortsmitte von Merzenich fiel mir zum ersten Mal der schön gestaltete Platz rund um den Lindenplatz auf. Besonders das hervorragend erhaltene Fachwerkhauselement sticht ins Auge.

Ich habe mir die Geschichte des Ortes über Google Gemini noch einmal angeschaut:
- Historischer Ortskern: Merzenich blickt auf eine lange Tradition im Kreis Düren zurück. Der Bereich um den Lindenplatz gilt als das historische Herzstück des Ortes.
- Baukultur & Denkmalpflege: Das Ensemble prächtiger Fachwerkhäuser stammt überwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie spiegeln die typische rheinische Hof- und Dorfarchitektur wider und stehen heute unter Denkmalschutz. Im Zuge der Neugestaltung des Ortskerns wurden diese Plätze in den letzten Jahren schrittweise aufgewertet und für den Fuß- und Radverkehr attraktiver gemacht.
Direkt am Platz liegt passenderweise eine Eisdiele – bei den sommerlichen Temperaturen konnte ich schlicht nicht widerstehen!
Gegenwind auf der Rückfahrt 💨🚲
Mit fortgeschrittener Uhrzeit ging es über Buir und den Bahnradweg komplett zurück nach Horrem. Auf dem Heimweg blies mir ein kräftiger Ostwind entgegen. Gefühlt ist mir der Wind aus Osten immer etwas heftiger im Gesicht als der typische Westwind.
Die Komoot Tour mit einigen Bildern mehr findet Ihr hier:
Unterwegs habe ich an einer schön belichteten Stelle noch mein frisch überholtes Brompton fotografisch neu in Szene gesetzt – dazu aber morgen mehr. Es war eine tolle Runde mit einer leckeren Überraschung am Wendepunkt!
Euer Axel! 🖐️⚙️


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