Ich bin zu jung, um alt zu sein: Kultur-Ausfahrt nach Brüggen 🚴♂️🎭🎶
Wer mich und diesen Blog in diesem Jahr verfolgt, kennt meine aktuelle Strategie: Es geht mir 2026 weniger darum, stumpf Kilometer auf den Tacho zu schaufeln. Der eigentliche Zweck steht im Vordergrund! Das Fahrrad ist für mich das perfekte Verkehrsmittel, um Orte, Menschen und Events zu verbinden.
Am Sonntagabend passte genau so ein Anlass perfekt ins Programm: In der Kulturkirche in Kerpen-Brüggen stand eine besondere Vernissage auf dem Plan.
Kultur in Brüggen: Die „Frau in Blau“ und Kunst im Altarraum 🎨🎵
Für die passende Kulisse war die Kulturkirche stimmungsvoll hergerichtet. Den musikalischen Rahmen des Abends gestaltete Petra Nova – bekannt als die „Frau in Blau“.

Mit einer großartigen Stimme brachte sie im ersten Teil Klassiker von Caterina Valente und Zarah Leander auf die Bühne. Das heimliche Highlight war aber der wunderbare Mottosong des Abends: „Ich bin zu jung, um alt zu sein“ – ein Satz, den ich sofort unterschreiben würde!
Im zweiten Teil ihrer Show widmete sie sich den 30er Jahren und nannte dabei Marlene Dietrich und Liza Minnelli in einem Atemzug.

Da hat mein Gedächtnis direkt nachgehakt – und Gemini hat es mir noch einmal bestätigt:
- Marlene Dietrich & die echten 30er: Marlene Dietrich prägte mit Klassikern wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ (1930 aus Der blaue Engel) den weltweiten Sound dieser Dekade. Sie war das reale Gesicht der 30er Jahre.
- Liza Minnelli & der Retro-Blick: Minnelli gehört eigentlich zu unserer Generation (Jahrgang 1946) und feierte ihre Erfolge ab den 70er Jahren. Dass man sie gedanklich in die 30er packt, liegt an ihrer berühmtesten Rolle als Sally Bowles im Filmklassiker Cabaret (1972). Dort spielte sie eine Nachtklubsängerin im Berlin der späten Weimarer Republik. Ein fantastischer Stil-Mix!

Neben der Musik gab es eine beeindruckende Bilderausstellung der beiden Kerpener Künstler:innen Ulrike Küppers und Robert Kaeding zu bewundern.

Auch die Stufen zum Altarraum wurden künstlerisch völlig neu in Szene gesetzt. Ein rundum gelungener, inspirierender Abend vor der eigenen Haustür.
Hinweg über die Hauptstraße, Entspannung auf dem Rückweg 🚲🌲

Als Gefährt für diese Kultur-Kombination bot sich natürlich mein Brompton G Line (#GSpot) an. Auf dem Hinweg wählte ich die Route über die Heerstraße durch Türnich, Brüggen und Balkhausen.

Auf dem Rückweg durch die sommerliche Abendluft entschied ich mich dann für die parallel verlaufende Waldstraße. Das war die deutlich bessere Wahl: spürbar verkehrsärmer, viel entspannter zu fahren und der perfekte Ausklang für diesen stimmungsvollen Abend.
Die Hinfahrt mit Bildern auf Komoot findet Ihr hier:
Und die Rückfahrt hier:
Das Rad war an diesem Sonntag wieder einmal mehr als nur Sportgerät – es war der Schlüssel zu einem tollen Kulturerlebnis.
Euer Axel! 🖐️⚙️


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