(Fast) alles neu macht der September! Na ja, neu vielleicht nicht unbedingt, aber zumindest habe ich liebgewonnene Schätze wieder aus der Versenkung geholt und neu reaktiviert.
Dazu gehört an erster Stelle mein HP Velotechnik Scorpion – mein Liegedreirad, das ich liebevoll den #BlauerSkorpion nenne. Seitdem ich es mir gekauft habe, um Stürze in der nasskalten Jahreszeit zu vermeiden, gehört es zu meinen absoluten Standardrädern. Seit 2020 bin ich über 14.000 Kilometer damit gefahren – damit ist es mein zweitmeistgefahrenes Rad überhaupt! Letztmalig saß ich am 16. Februar diesen Jahres im Sattel, doch jetzt hatte ich einfach wieder richtig Lust darauf.
Pünktlich am 1. September rollte der Skorpion aus der Garage. Und siehe da: Bis auf etwas fehlende Luft im Hinterreifen war alles paletti! Draufgesetzt und los!
Feine Asphaltwege im Nordwesten 🌾💨
Meine Reaktivierungsrunde führte mich nach Nordwesten in das Gebiet zwischen Heppendorf, Thorr und der Kohlebahn. Dort gibt es wunderbare, flache und bestens asphaltierte Feldwege – genau das Richtige für den Skorpion.

Er rollte so fantastisch, dass ich die Strecke direkt am Folgetag als Route für die Veedelstour nutzte! Richtig, richtig toll. Neben meinem Brompton (#GSpot) wird der Blaue Skorpion jetzt wieder mein zweiter Standardbegleiter für den Alltag. Ihr werdet also wieder öfter von ihm lesen – und hören!
- Exkurs – Warum Liegedreiräder im Herbst überzeugen: Die Rückkehr auf den Skorpion kommt nicht von ungefähr. Mit dem heraufziehenden Herbst bieten Recumbent Trikes einen unschlagbaren Vorteil: Fahrsicherheit. Durch die drei Räder gibt es selbst auf feuchtem Laub, matschigen Feldwegen oder plötzlich auftretender Glätte kein plötzliches Wegrutschen mehr. Die tiefe Sitzposition sorgt für eine entspannte Ergonomie, schont Rücken sowie Handgelenke und vermittelt ein absolut souveränes Fahrgefühl.
Zweite Wiedererweckung: Neue Perspektiven mit der Insta360 🎥✨
Und man wird den Skorpion künftig auch wieder öfter sehen! Denn meine zweite Wiedererweckung betrifft meine Insta360-Kamera. Die fristete eine Zeit lang ein Schattendasein im Schrank. Doch genau wie die Lust auf den Skorpion erwachte auf einmal auch wieder die Neugier auf die Action-Cam.

Ganz ohne Tücken ist die Sache allerdings nicht: Die hintere Linse der Kamera ist leider kaputt – sie ist mir vor längerer Zeit einmal runtergefallen. Da ich keine Lust auf eine aufwendige Reparatur hatte, nutze ich sie einfach mit Einschränkung. Alle Aufnahmen über die vordere Linse liefern weiterhin brillante Bilder und Videos.
- Exkurs – Action-Cams & Perspektiven aus der Tiefe: Gerade auf einem Liegerad bieten Action-Cams wie die Insta360 einmalige Blickwinkel. Durch die bodennahe Sitzposition wirkt die Vorwärtsansicht besonders dynamisch und mittendrin. Das Handling über das Smartphone ist zwar etwas knifflig (aktuell greife ich fürs Bearbeiten lieber zum MacBook), aber die Aufnahmen belohnen den Aufwand enorm.
Als ich die Kamera durchgecheckt habe, entdeckte ich sogar noch tolle alte Videoaufnahmen vom Zubringer und der Sternfahrt nach Berlin!

Aus Alt wird Neu – für mich eine wunderbar spannende Kombination. Ich werde den Blauen Skorpion und die Insta360 in den nächsten Wochen ausgiebig testen. Ihr seid wie immer die Ersten, die erfahren, wie es läuft!
Habt ihr auch Räder oder Equipment, die ihr nach längerer Pause wieder neu für euch entdeckt habt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Und wie immer meine Komoot Tour hier:
Und der Pixelfed Post hier:
Euer Axel! 🖐️⚙️


Kommentar verfassen