Langenfeld, Extended Version
Ein Tag zwischen Spiegeln, Unendlichkeit und dem Enkelexpress
Der Morgen gehört mir 🚲
Diese Woche ist Enkeldienst in Langenfeld – aber in der Extended Version. Das heißt: Ich kann auch morgens die Stadt unsicher machen. Gestern, am Montag, habe ich das gleich mal ausgenutzt, um ein paar Dinge zu erledigen.
Erster Stopp: Der Fahrradladen in Langenfeld (in Apple Karten firmiert er unter gbike – ein Name, den ich mir bis heute nicht merken kann). Mir war eingefallen, dass ich einen neuen Spiegel für das Brompton suche. Ich hatte ja an jedem Lenkerende einen dieser kleinen, runden Spiegel – einerseits, um den Verkehr hinter mir zu beobachten, andererseits, um den Enkel im Thule im Blick zu behalten. Vor Kurzem ist mir der linke einfach abgebrochen. Wohl Überbeanspruchung – kein Wunder, ich hatte ihn oft eingestellt oder umgeklappt (was eigentlich eine seiner guten Eigenschaften war).
Also: Stopp am Fahrradladen, rein, fragen. „Klar“, sagt der Mann im Laden, „aber wir haben ihn leider nicht da.“ Dann schaute er nach, ob der Spiegel wieder lieferbar ist – was er eine Zeitlang nicht war. Und siehe da: Er ist es. Also habe ich gleich zwei bestellt und warte jetzt bis Mittwoch, um sie abzuholen. Näheres gibt’s, wenn der Spiegel morgen früh dran ist.
Die Unendlichkeit und der Juwelier ⏳
Nächster Stopp: Juwelier Tugan, ein paar Meter weiter. Die Schließe an meinem Infinity-Armband ist defekt, und ich hätte es beinahe verloren. Bei Tugan gab es gute Beratung – jetzt ist die Unendlichkeit noch da, und ein Abholschein liegt in meinem Rucksack. Wahrscheinlich wird es Montag, wenn nicht, Montag drauf.
Danach noch eine Schleife durch die Innenstadt. Auf dem Rückweg entdeckte ich Denns – na ja, entdeckt hatte ich ihn schon vorher, aber jetzt ging es auch mal auf Erkundungstour hinein. Die Äpfel haben mich begeistert, das Hausmarke-Basismüsli auch, und die Trockenwurst aus Südtirol musste es eben sein. Lecker. Da war ich bestimmt nicht zum letzten Mal.
Mittags: Enkeldienst klassisch 🌳
Mittags dann der klassische Enkeldienst: eine Mittagsschläfchen-Runde in den Nordwesten von Langenfeld, am Oerkhaussee vorbei in Richtung Hilden bis zur Itter.






Das ist eine richtige Lieblingsstrecke – viel Grün, viele Radfahrerinnen und Radfahrer, Menschen zu Fuß. Natur pur mit romantischen Ecken. Und dazu ziemlich flach. Toll. Wer das nachfahren will, gerne.
Montags ist Sport für den Enkel angesagt, und danach wollte er unbedingt etwas zu essen kaufen. Sein Lieblingsladen ist entweder Aldi oder Edeka – gestern war Aldi an der Reihe, liegt eh auf dem Weg nach Hause.
Der Enkelexpress und der Fremde 📸
Als wir aus dem Laden rauskamen, fotografierte gerade ein Mann unseren Enkelexpress. Ich fragte ihn, was er da tut, und er meinte, er sei begeistert, dass man mit einem Brompton G Line einen Thule zieht.

Er war offensichtlich vom Fach – es stellte sich heraus, dass er in einem Radladen in Düsseldorf arbeitet (wenn ich diese Woche noch dazu komme, will ich da auch mal hin).
Er erzählte mir dann etwas Interessantes: Der Frontträger des Brompton hat sich bei vielen G Line Rädern gelöst und ist mittlerweile ein Garantiefall. Das ist ja tatsächlich bei mir auch der Fall – das werde ich bei Radfieber nächste Woche mal weiter eruieren.
Langenfeld, mein zweites Zuhause 🏡
Ein spannender und sehr interessanter Tag in Langenfeld – das langsam der Ort außer meinem Wohnort wird, den ich am besten kenne. Schön ist es hier, und sehr unterschiedlich: eine geschäftige Stadt und eine wirklich schöne Landschaft drumherum, in der Mitte zwischen Solingen, Hilden, Düsseldorf und Leverkusen


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