Strecken-Chaos & Asphalt-Hölle: Warum ich mich von Komoot verabschiede 🚴♂️😡📉
Wie ihr wisst, bin ich immer noch auf der Suche nach der optimalen Zubringer-Route für meine Tour zur Sternfahrt nach Berlin. Am Sonntag ergab sich unverhofft die Gelegenheit, den Abschnitt zwischen Köln und Hagen noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Am Samstag hatte ich mir auf Komoot dafür extra eine frische Alternative über die Balkantrasse zusammengeklickt. Sportlich eingestellt auf den Modus „Fahrrad“, erwartete ich eine entspannte, gut fahrbare Streckenführung. Tja, weit gefehlt!
20 Kilometer Daueranstieg auf der Balkantrasse 📈🎒
Die Tour begann eigentlich recht vielversprechend. Über die Balkantrasse zu rollen, hat grundsätzlich schon was. In Richtung Hagen steigt sie allerdings über knapp 20 Kilometer kontinuierlich an – und das stellenweise recht ordentlich.


Als Mittelstück einer insgesamt 80 Kilometer langen Etappe mit Gepäck auf dem Rad ist das definitiv nicht die optimale Lösung, aber noch machbar.
Doch was danach folgte, schlug dem Fass schlichtweg den Boden aus!
Zwischen Raser-Bundesstraße und Schiebe-Trail 🚗🛑🌲
Komoot steuerte mich im Anschluss über eine absolut unsägliche Streckenführung. Streckenweise ging es über viel befahrene Bundesstraßen ohne jegliche Radinfrastruktur. Hier zischten alle möglichen Fahrzeuge entweder mit hohem Tempo

oder erschreckend eng an mir vorbei – Adrenalin pur, aber von der ganz falschen Sorte!

Gab es dann mal einen Radweg, war dieser extrem schmal und musste in beide Richtungen genutzt werden. Die Folge: mehrfach richtig heikle Begegnungen im Gegenverkehr.

Das emotionale „Highlight“ zur Belohnung: Die Asphalthölle wurde von Komoot durch echte Single-Trails abgelöst!




Wege mit Steigungen und Abfahrten, die auf zwei Rädern absolut unfahrbar waren. Nach gut 60 bereits absolvierten, anstrengenden Kilometern durfte ich mein bepacktes Rad schieben. Ehrlich, das geht überhaupt nicht! Egal, welche Haken man bei den Optionen setzt – „unbefahrbare Wege“ hatte ich garantiert nicht ausgewählt.
Mein Fazit: Adieu, Komoot! 🚪📲
Gestern habe ich mich nach dieser Pleite mental erst einmal von Komoot als primärem Navigationswerkzeug verabschiedet. So macht Tourenplanung für Fernstrecken schlichtweg keinen Spaß und ist mit Gepäck einfach gefährlich. Ich begone jetzt die intensive Suche nach echten, verlässlichen Alternativen für die Routenplanung.
Wer sich das Strecken-Desaster trotzdem anschauen oder (auf eigene Gefahr!) nachfahren möchte: Hier findet ihr den Link zur Fahrt.
Und hier noch einmal meinen Kive Ticker von gestern mit allen Lust- und Frusterlebnissen:
Euer Axel! 🖐️⚙️


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