
In den letzten Tagen und Wochen habe ich meinen „Fuhrpark“ gepflegt. Alle meine Räder auf Vordermann gebracht, sogar geputzt (!) und einige sogar neu bekommen.

Wie #Mr_O.

Oder #TheViper.
#SchwarzerBulle hat neue Füßchen, dazu später einmal mehr.

Irgendwie war es wie ein Reflex oder Zwang im Fortgang des Jahres und mit dem nahenden Frühlingsanfang.
Und eigentlich erst einmal unreflektiert angesichts dessen, war gerade passiert. In der Ukraine sterben in einem furchtbaren Krieg Menschen, gestern Abend Bilder von russischen Massakern an Zivilisten (einige wurden ganz offensichtlich bei Radfahren von Kugeln erwischt) in Vororten von Kiew, aus denen sie sich zurück zogen. Flüchtlingsströme aus der Ukraine zu uns. Inflation. Corona, das noch nicht vorbei ist, obwohl gerade fast alle Einschränkungen und Auflagen fallen.
Ist es da richtig, sich um seine Räder zu kümmern? So auf sich bezogen: mein Zeugs ist erst einmal das Wichtigste? Nichts anderes zählt?

Nachgedacht habe ich an anderer Stelle darüber schon öfter, nämlich im Zusammenhang mit meinem ehrenamtlichen Engagement beim ADFC und in Sachen Fahrrad. Meine Gedanken dazu: in einer Krise sollten alle das tun, was sie am besten können (und natürlich auch, was „gut“ ist). Das ist, insgesamt über die gesamte Gesellschaft gesehen, wahrscheinlich effektiv und effizient. Und Effizienzverluste will man sich gerade in der Krise ja nicht leisten, dann würde sie ja noch krisenhafter.
Sich mit Radfahren zu beschäftigen ist gut. Radfahren spart Energie und damit Gas und Öl. Es hält gesund und macht und erhält uns kräftig. Und es sichert unsere Mobilität. Deswegen habe ich gerade kein schlechtes Gewissen, mich dafür zu engagieren und meine Räder in Schuss zu bringen und zu halten, damit ich sicher das Auto nicht brauche.
Macht ruhig, was ihr am besten könnt. Und das mit Freude und Engagement. Damit helft Ihr Euch und Allen!

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