Take a ride on the wild side

Tagebuch Donnerstag, 07.09.2023

Kaum um halb neun auf der Arbeit und schon war eine Menge passiert an diesem Donnerstag.

Ich war in der Zeitung, also ich habe es im Kölner Stadtanzeiger gesehen, in einem Bericht über eine Frau, die wegen eines nicht angeleinten Hundes mit dem Rad gestürzt war und die damals mit mir in Kontakt stand. Der Bericht ist gut und korrekt geschrieben, auch meine Rolle darin.

Wuchten früh ohne Auffälligkeiten, siehe http://warumichradfahre.blog/2023/09/07/mitte-5/

Mit dem SCHWARZEN BULLEN zur Arbeit. Auf dem Freimersdorfer Weg hinter dem Friedhof Königsdorf hatte ein Ogger (ich vermute einen Mann) eine Bierflasche auf dem Weg zerdeppert, die Scherben lagen über den ganzen Weg. Ich versuchte, das an die Stadt Frechen zu melden, aber es gelang mir nur, das auf einen AB zu sprechen, auf den ich von der Vermittlung, die ich auch erst bei dritten Versuch erreichte, vermittelt worden war, eigentlich das Sekretariat des Technischen Dezernenten oder so. Ich erhielt sogar später einen Rückruf und das Versprechen, dass sich jemand darum kümmert. Mal sehen, ob das Glas heute Abend weg ist. Der Weg wird vor allem von Radfahrenden und Spaziergängern, auch mit Hunden, benutzt, da drohen Platten und Verletzungen. Das Glas war abends nicht komplett weg, es sah eher so aus, als hätten Passanten die Scherben nur notdürftig beiseite geschoben. Weiß nicht, ob ich jetzt noch mal in Frechen anrufe. Am Freitag fahre ich dort nicht vorbei und am Wochenende schmeißen ein paar Idioten bestimmt neues Glas auf den Weg.

Auf der Arbeit traf ich einen Kollegen, der in seinem Urlaub gerade mit einer Gruppe und einem Guide von Wien nach Rom mit Rennrädern gefahren ist. Sein Bericht klang wild schön, aber machte keine Lust bei mir auf Nachahmung. Trotzdem, was alles so läuft an der Radfront, heftig!

Nach der Arbeit ging es den Schlittberg hinauf mit dem Rad nach Hause. Dem SCHWARZEN Bullen macht das offensichtlich Spaß. Meiner VAUDE Bürotasche offensichtlich nicht. Sie ist heute dreimal abgesprungen, die Halterungen machen das nicht mit. Es ist schon das zweite Set, ich werde die Tasche jetzt außer Betrieb nehmen.

Zu Hause mit meiner Frau in den Quadra Park im Nachbarort zu Aldi. Dort gibt es heute Fahrradkram im Angebot.

Ich hab mich einmal durchs Programm gekauft. Schläuche, Handyhalterungen, Regen-Überschuhe, eine Luftpumpe und ein Lampenset.

Über das habe ich mich geärgert. Nur das Vorderlicht ist Akku (USB C), das Rücklicht ist batteriebetrieben. Aber nicht nur das nervt, auch die Halterung fürs Rücklicht. Es ist so ein Klemmverschluss mit einer Schraube. Die zugehörige Mutter ist natürlich nicht mit dem Gehäuse verbunden und fiel mir natürlich gleich unauffindbar auf den Boden. Musste mir behelfen, aber das Set ist am SCHWARZEN BULLEN und auch alles andere hat gepasst. Ich hoffe, das Zeug ist nur günstig, nicht billig. Wobei ich weiß, dass die Handyhalterung echt gut ist, ich hab schon eine davon.

Mit dem Schlauch und der Luftpumpe habe ich mein Pannenset vervollständigt. Ich hatte zwar gestern bei der Pannenhilfe eine gute und funktionstüchtige Luftpumpe dabei, aber mein Ersatz war nicht so doll.

Das war es soweit für heute vom Radfahren.

Vielleicht noch ein Wort zum Wetter. Es ist derzeit bei uns pralle Sonne den ganzen Tag und etwas um die 30° in der Spitze. Sonnencreme beim Draußenfahren ist Pflicht. Die Sonne brennt vom Himmel. Es geht ein mitunter kräftiger Wind aus Südost, das deutliche Zeichen für eine ziemlich stabile Hochwetterlage. Das Wetter ist schon so seit Anfang der Woche, WetterOnline sagt, dass es erst ab Dienstag wieder weniger sonnig und kühler wird und dass es Regen und Gewitter gibt.

Im Gegensatz dazu säuft der Süden Europas gerade in Unwettern ab, am schlimmsten betroffen ist Griechenland, wo es nach wochenlangen Waldbränden wegen Trockenheit jetzt Starkregen und Überschwemmungen gibt. Auch Spanien ist betroffen, aber bis auf den Auftakt ist die Vuelta, die Spanien-Radrundfahrt, nicht betroffen gewesen.

Wetter im Zeichen des Klimawandels, der aber nach Zeitungsberichten immer weniger eine Rolle in der öffentlichen Diskussion auch gerade in Deutschland spielt. Wogegen sich jetzt aber Greta Thunberg, die Gründerin von Fridays for Future, wendet.

Oh je oh je, bin gespannt, wo das noch alles hinführt.

https://commonmark.org/help/

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