
Eigentlich wollte ich heute Morgen mit meinem Tourenrad zur Arbeit fahren, also „up“, aufrecht, eben. Der Grund dafür war, dass ich abends schneller zu Hause sein und noch etwas unternehmen wollte. Als ich dann aber aus dem Fenster schaute, waren die Scheiben der Autos auf der anderen Straßenseite ganz offensichtlich vereist. Wette zeigte -1 Grad an.
Da die Straßen vom Regen der letzten Nacht noch nass waren, ging ich davon aus, dass es auch auf meinem Weg Eis geben würde und so war der Entschluss schnell gefasst, das einspurige Rad gegen mein dreispuriges zu tauschen und doch mit dem Skorpion zu fahren. Und es war die richtige Entscheidung, denn die gesamte Strecke war eisglatt.
Dort, wo ich das Titelfoto gemacht habe, habe ich kurz angehalten. Von hinten näherte sich ein anderes Rad. Der Fahrer wäre fast gestürzt, weil er viel zu schnell war und die Glätte unterschätzt hatte. Ein anderes Fahrrad fuhr an mir vorbei. Als ich den ersten Kreisverkehr in Widdersdorf erreichte, sah ich den Fahrer auf dem Boden liegen. Er hatte wohl nicht damit gerechnet, dass die Straßen heute Morgen auch nicht gestreut und sehr glatt waren. Gott sei Dank ist ihm nichts passiert, aber es war natürlich trotzdem sehr gefährlich.

Genau für solche Situationen habe ich mir den Skorpion gekauft. Er rutscht vielleicht ein bisschen, aber vor allem fällt er nicht um. Im Großen und Ganzen hat er sich heute Morgen gut verhalten und ich bin auch bei diesen widrigen Bedingungen gut und sicher zur Arbeit gekommen. Genau wie am Montag, als es auch schon Eis auf den Radwegen gab.
Zufrieden mit dem Dreirad! *Like!

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