
Bei meiner Fahrt zum Sündenwäldchen habe ich dann ja noch ein Ründchen angehängt. Zunächst einmal wollte ich durchs Feld in Richtung Buir fahren. Da gab es einmal einen Weg bis zur Brücke über die Hambachbahn kurz vor Buir. Also fuhr ich bei erster Gelegenheit von der “Haupt-” Straße nach rechts weg und durchs Feld auf einem asphaltierten Weg in einem immer noch ganz guten Zustand. Der endete allerdings in einer Sackgasse.
Also zurück. Und dann kam keine Abfahrt mehr bis eben zu der Brücke, auf der der vermisste Weg früher führte. Dort allerdings ging dann rechts hinein und hoffnungsvoll bog ich ab – um nach 50 Metern wieder vor einem Zaun zu stehen, der die dahinterliegende Böschung zur Kiesgrube, an der der Weg vorher auch schon vorbei geführt hatte, abgetrennt. Ich bin das mal später nachgefahren, so sieht das aus:
Also: der Weg ist weg! In der Kiesgrube verschwunden. Ich weiß nicht genau, wann das geschehen ist, denn schon bei meinen letzten Fahrten in der Gegend fand ich ihn von Manheim aus nicht mehr.
Früher war ich ihn oft gefahren und hatte schöne Minuten dort, denn es war einsam und entspannend.
So ist es halt in unserer Gegend. Es sind nicht nur die Braunkohle-Tagebaue, die die Landschaft verändern, sondern auch die für Kies, von denen es eine ganze Reihe gibt und die noch ausgeweitet werden sollen.
“Meinen” Weg werde ich jetzt nicht mehr suchen. Aber andere finden.
Auch das ist, WARUMICHRADFAHRE
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