Sündenwäldchen und kein Ende

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#sperrung, #k53, #brücke,
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Sonntagstour obligatorisch zum Sündenwäldchen. Auch nicht zum letzten Mal, obwohl die Rodung jetzt erst einmal unterbrochen sein dürfte. Denn die Rodungssaison ist für das Frühjahr erst einmal vorbei. Nicht nur im Sündenwäldchen, sondern überhaupt. Vom 1. März bis 30. September ist es grundsätzlich verboten, Hecken zu schneiden, Bäume zu fällen oder Gehölze auf den Stock zu setzen. Dies dient dem Schutz der Brutzeit der Vögel und anderer Kleintiere, die in Bäumen und Sträuchern Nahrung und Schutz finden.

Das Wäldchen, über das ich ja schon öfter berichtet habe, ist trotzdem fast weg und wirkte jetzt noch ausgedünnter als die letzten Male, als ich dort war. Die Baumhäuser, in denen wohl einige Besetzerinnen und Besetzer versuchen, die weiteren Rodungen zu verhindern, sind deutlicher sichtbarer als zuvor. Das Vorfeld des Waldes sieht aus wie ein Schlachtfeld. Rund um die restlichen Bäume hat RWE hohe Wälle aufgeschüttet, die wohl den Zweck haben, den Zutritt zum Wald zu verhindern.

Ich wand mich mit dem Skorpion durch einen der Wälle und fuhr zur Mahnwache, die ihren Standort aufgeben muss und etwa zweihundert Meter weiter in Richtung des verschwindenden Ortes Manheim verlegt wird. Die zwei Menschen, die ich an der alten Mahnwache antraf, waren zwar ganz zuversichtlich, aber insgesamt ist die Szenerie dort einfach gruselig, ich kann mir nicht helfen. 

Also schnell weg. Der Plan war, über die K53 Richtung Heppendorf zu fahren. Das ging aber nicht, denn die Straße ist vor der Brücke über die alte Trasse der A4 gesperrt, das entsprechende Schild sagt, wegen Brückenschäden. Ok, Gott lacht, wenn die Menschen Pläne machen. Natürlich hatte ich es versucht, denn häufig sind solche Sperrungen ja vor allem für Autos und Räder können sich doch noch irgendwie durchmogeln. Hier aber nicht, alles hermetisch dicht. Aber auf dem Weg zur Absperrung hatte ich das Geheule von Motoren gehört. Mein Schluss: Die Kartbahn hat geöffnet, die Saison hat wohl begonnen.

Also schnell noch einen Abstecher dahin. Tatsächlich war das Fahrerlager in Betrieb und richtig voll. Überall wurde geschraubt und geschmiert und immer mehr Karts fuhren auf die Bahn. Da war richtig viel los. 

Der Hauptgrund, weswegen ich da heruntergefahren war, war ja, dass ich mal testen wollte, ob ich mit dem Skorpion auch die steile Rampe wieder hochkomme, die zur Kartbahn hinunterführt. Ich kam. Das war eine wichtige Erkenntnis, denn ich überlege ja, die langen Fahrten im März mit dem Skorpion zu machen. Dazu muss ich aber noch ein paar Erfahrungen sammeln. Zum Beispiel eben, wie es ist, steile Auffahrten hochzufahren. Das hat hier schon einmal funktioniert.

Zur Fahrt nach Hause hatte ich mir dann die Strecke vorbei an Burg Stammeln und Haus Laach und dann durch Thorr und Ahe nach Hause. Ich mag die Strecke, und sie brachte noch ein paar Kilometer. 

Eine Fahrt mit Licht und Schatten. Beides hatte wohl auch mit dem strahlenden Sonnenschein zu tun, der den ganzen Tag herrschte und der alles in ein freundliches Licht tauchte. Tolles Wetter gerade, das Radfahren macht viel Spaß!

Die Fahrt mit vielen Bildern auf komoot gibt es hier:

#revier, #sündenwäldchen, #kartbahn, #hauslaach, #burgstammeln, 

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