
Der dritte Mittwoch im Mai ist der „Ride of Silence“ Aktionstag. Seit 2003 gedenken Radfahrerinnen und Radfahrer in gemeinsamen Aktionen im Straßenverkehr getöteter und schwer verletzter Radfahrerinnen und Radfahrern.
Ich werde selber heute ein Geisterrad im Rahmen meiner Veedelstour aufsuchen, das der ADFC Rhein-Erft im Gedenken an einen getöteten Mann in Bergheim aufgestellt hat.
Ride of Silence Fahrten werden oft von den lokalen ADFC Gruppen veranstaltet, ihr findet sie in aller Regel auf den entsprechenden Webseiten.
Ich habe meine Freundin Petra Perplexity einmal gefragt, was sie über den Ride of Silence weiß, und das hat sie geschrieben:
Der Ride of Silence: Eine Schweigende Fahrt für die Opfer
Der Ride of Silence ist eine jährliche Fahrradveranstaltung, die sich der Erinnerung an getötete und verletzte Radfahrer widmet. Diese Veranstaltung findet jedes Jahr am dritten Mittwoch im Mai statt und ist weltweit in vielen Städten vertreten. In diesem Artikel werden wir auf die Entstehung, die zugrunde liegende Idee und die Rituale des Ride of Silence eingehen.
Entstehung des Ride of Silence
Der erste Ride of Silence fand im Jahr 2003 in Dallas, Texas, statt. Er wurde inspiriert durch den Tod von Larry Schwartz, der am 4. Mai 2003 bei einem Fahrradunfall ums Leben kam[2][4]. Diese Veranstaltung zog über 1.000 Teilnehmer an und wurde durch Mundpropaganda ausgerichtet[4]. Seitdem hat sich der Ride of Silence zu einer globalen Bewegung entwickelt, die in vielen Städten weltweit stattfindet[1][2].
Die Idee hinter dem Ride of Silence
Die Idee hinter dieser Veranstaltung ist es, der Opfer von Fahrradunfällen zu gedenken und das Bewusstsein für die Sicherheit von Radfahrern auf öffentlichen Straßen zu schärfen. Der Ride of Silence wird in der Form einer schweigenden Fahrt durchgeführt, um die Stille und den Ernst der Erinnerung zu betonen[1][5]. Die Teilnehmer sind überwiegend in weißer Kleidung zu sehen, was die Botschaft der Veranstaltung verstärkt[1][5].
Was an dem Tag passiert
Am dritten Mittwoch im Mai versammeln sich Radfahrer in zahlreichen Städten weltweit, um an den Ride of Silence teilzunehmen. Der Korso fährt zu speziellen Orten, die mit Geisterrädern gekennzeichnet sind – weißen Fahrrädern, die an den Unglücksorten aufgestellt werden, um die Stellen zu markieren, an denen Radfahrer ums Leben gekommen sind[1][5]. An diesen Orten halten die Teilnehmer eine Schweigeminute ab, um der Opfer zu gedenken[1][5].
Rituale des Ride of Silence
Ein wichtiger Teil der Veranstaltung ist die Schweigeminute an den Unglücksorten. Die Teilnehmer klingeln nur an bestimmten Stellen, um die Orte zu signalisieren, an denen Tragödien geschehen sind[5]. Diese Rituale dienen dazu, das Gedenken an die Opfer zu ehren und die Aufmerksamkeit auf die Sicherheit von Radfahrern zu lenken[1][5]. In Deutschland wird der Ride of Silence mit Polizeibegleitung durchgeführt und findet in vielen Städten statt, darunter Berlin, Hamburg und München[1][3].
Der Ride of Silence ist eine bewegende Erinnerung an die Opfer von Fahrradunfällen und ein wichtiger Schritt zur Förderung von Radfahrersicherheit weltweit.
Citations:
[1] http://www.rideofsilence.org/history.php
[2] https://berlin.adfc.de/artikel/ride-of-silence-2024
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Ride_of_Silence
[4] https://taz.de/Ride-of-Silence-des-ADFC/!5855893/
[5] https://www.bikelaw.com/2017/05/2017-ride-of-silence/


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