Wieder einmal ein Live Ticker: mit dem đŸ‡©đŸ‡Ș Ticket đŸŽ« und Brompton ins Saarland

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GSpot in der S19

Los geht’s in Horrem auf meiner Fahrt Mit den Deutschland Ticket nach Sankt Wendel Saarland. Ich hab mir die Woche schon eine Fahrt ausgesucht, mit der ich hoffentlich gegen 12:30 Uhr am Hauptbahnhof in Sankt Wendel ankomme. Ich muss nur zweimal umsteigen, gleich einmal in Köln und anschließend in Ingelheim. Ich bin gespannt, ob das funktioniert und werde hier darĂŒber berichten.

Exkurs: Die Reise an sich

Ich hatte mir schon lange vorgenommen, an genau diesem Wochenende eine Reise nach St. Wendel im Saarland zu unternehmen.

Letztes Jahr war ich um diese Zeit schon dort, und am Wochenende fand ein Zauberfestival statt – es war ein wirklich zauberhaftes Wochenende.

Die Idee ist, dieses Erlebnis an diesem Wochenende zu wiederholen. Ich weiß natĂŒrlich, dass das nicht eins zu eins funktionieren wird, aber ich werde mein Bestes tun. Außerdem gibt es ein paar interessante Entwicklungen und Begegnungen, die ich zumindest schon mal „auf der Pfanne“ habe. Ich bin gespannt, ob sie auch wirklich so eintreten.

Das hauptsĂ€chliche Ziel meines Besuches sind natĂŒrlich meine Verwandten, mein lieber Bruder und meine liebe Nichte und die LebensgefĂ€hrtin meines Bruders, bei der ich auch ĂŒbernachten kann.

Ich werde vermutlich auch meinen Schwager auf dem Zauberfestival treffen.

Nach den vergangenen Wochen mit sehr wechselhaftem Wetter scheint es, als wÀre ein wirklich sonniges und warmes Wochenende in Aussicht. Im Saarland könnte es sogar noch besser sein als hier in Nordrhein-Westfalen, wo heute Morgen noch einige Wolken am Himmel sind.

In der S-Bahn

Ich bin schon ziemlich frĂŒh zum Bahnhof in Horem gegangen, da ich bereits vermutet habe, dass die Fahrt mit der S-Bahn lĂ€nger dauern wĂŒrde als ursprĂŒnglich vorgesehen, und ich Zweifel hatte, ob die Regionalexpresse ĂŒberhaupt ankommen oder einigermaßen pĂŒnktlich sein wĂŒrden.

Und das hat sich auch bewahrheitet, die S19 fĂ€hrt seit Köln-Ehrenfeld nur mit langsamer Geschwindigkeit und wir werden mit erheblicher VerspĂ€tung ankommen. Allerdings habe ich einen großzĂŒgigen Puffer zu meinem nĂ€chsten Zug, der etwa um zehn vor acht fĂ€hrt.

Also no worries, kein Problem.

Wir stehen gerade direkt vorm Kölner Hauptbahnhof, Ansage des ZugfĂŒhrer: es steht noch ein anderer Zug auf unserem Gleis. Aber schon geht es weiter!

Und jetzt hab ich die erste HĂŒrde genommen und bin am Hauptbahnhof in Köln, wo es auf Gleis neun in etwa einer halben Stunde losgehen wird Richtung Koblenz und Ingelheim.

Mein Rad

Klar, dass ich heute mit GSpot reise. Genau dafĂŒr ist das Rad ja gemacht.

Und das ist mein gesamtes GepĂ€ck fĂŒr die vier Tage, das passt locker an die Lenkerspange und auf den GepĂ€cktrĂ€ger von GSpot.

Kleine PlanĂ€nderung – rein in den RE 5 (RRX)

Jetzt (07:30) wurde auf meinem Gleis die Einfahrt eines RE nach Koblenz angekĂŒndigt und ich habe mich dazu entschlossen, da einfach mal einzusteigen. Mein geplanter Zug wĂŒrde ja auch ĂŒber Koblenz fahren, allerdings eine halbe Stunde spĂ€ter. Und der Zug jetzt ist ein RegionalExpress und der nachher „nur“ eine Regionalbahn. Also eher kĂŒrzere Reisezeit und mehr Komfort, um Beispiel WLAN und (hoffentlich) funktionierende Toiletten.

Etwas VerspÀtung zwar, aber insgesamt: lÀuft!

Gerade kam ĂŒber den DB Navigator, den ich hier nur noch einmal wĂ€rmstens empfehlen möchte, die Nachricht, dass mein ursprĂŒnglicher Zug acht Minuten VerspĂ€tung hat. Durch die frĂŒhere Fahrt jetzt bin ich in Koblenz doch etwas variabler und kann zur Not auch noch ĂŒber Bad Kreuznach statt ĂŒber Ingelheim fahren.

So, jetzt (08:12) ist kurz vor Oberwinter der Streckenabschnitt vor uns noch von einem anderen Zug belegt. Das sagt die nette KI-Stimme im von National Express betriebenen RRX auch immer auf englisch durch. Falls internationales Publikum von Köln nach Koblenz reist, was ja durchaus sein kann.

Ein paar Sitze von mir entfernt sitzt ein Mensch, der einen Kopfhörer aufhat, aber stĂ€ndig laut mitsingt. Er geht mir ein wenig auf den Nerv, aber nicht so, dass ich ihn ansprechen wĂŒrde.

Gerade rast ein GĂŒterzug an uns vorbei, ich hoffe, der war der Grund, warum wir nicht weiterfahren können.

War er offensichtlich nicht, denn er ist jetzt vorbei und wir bewegen uns weiter nicht.

Sind erst fĂŒnf Minuten VerspĂ€tung, relativ zu meinem ursprĂŒnglichen Zug bleibt es bei einer halben Stunde Vorsprung.

Kaum geschrieben, und schon geht es weiter.

Und ok, die Toiletten sind nicht komfortabler
.. weil kaputt.

08:25 Uhr: Remagen, da war ich auch schon einmal auf dem Rheinradweg
.

#Kilometer, #Mosel, #Rhein, #Remagen, #BrĂŒcke, #autobahnbrĂŒcke,

Schon eine Weile her.

Auch mein Zug hat jetzt neun Minuten VerspĂ€tung, aber wtf, bin frĂŒh genug. Aber die nĂ€chsten AnschlĂŒsse mĂŒssen sitzen, sonst wird es doch noch eng. Ich bin aber zuversichtlich.

Ich habe gerade einmal geschaut, in Koblenz komme ich vermutlich frĂŒher nach Ingelheim. Mal sehen.

08:34 Uhr: es geht jetzt am Rhein entlang, und jetzt sehe ich den Fluss auch.

Koblenz

09:00 Uhr: Ich sitze in Koblenz im RE 2 nach Frankfurt. Der Zug soll in vier Minuten abfahren und ist jetzt schon ziemlich voll. FĂŒr einen Zug von Koblenz nach Frankfurt scheint er mir auch sehr kurz zu sein. Ich habe aber einen Sitzplatz und mein Rad steht auch einigermaßen gut.

Allerdings fÀhrt der Zug erst mal nicht ab, aufgrund, wie die nette Stimme sagte, der Vorfahrt eines anderen Zuges.

Also erst mal keine Abfahrt und der Zug wird immer noch voller.

09:08 Uhr: mit vier Minuten VerspÀtung geht es los!

09:25 Uhr: Kontrolle im Zug, đŸ‡©đŸ‡Ș đŸŽ« und Perso funktionieren!

Ich bin gar nicht sicher, von welcher Gesellschaft der Zug ist, die Kontrolleure jedenfalls waren von der DB und der Ordnungsdienst auch. Auf jedenfalls gibt es weder Strom noch WLAN und deswegen wird beim iPad der Strom langsam knapp.

Wir erreichen jetzt gleich Bingen und dann Ingelheim. Ich hab ein wenig Hoffnung, dass ich einen Zug frĂŒher nach St. Wendel erwische.

Und ich habe die große Hoffnung, im nĂ€chsten Zug Strom zu haben.

In Ingelheim in den RE 3

Es ist jetzt 10:16 Uhr, und ich befinde mich im VLEXXtrain. Dieser Zug, der unter dem Namen VLEXX von Ingelheim nach SaarbrĂŒcken fĂ€hrt, hĂ€lt in St. Wendel, meinem Reiseziel.

Das bedeutet, dass ich dort eine Stunde frĂŒher ankomme, als ursprĂŒnglich geplant. Ich denke jedoch, ich werde meiner Familie nichts davon erzĂ€hlen und stattdessen etwas Zeit in St. Wendel verbringen, durch die Stadt fahren und mit meiner Kamera einige Aufnahmen machen, um die Gegend zu erkunden, und dann rechtzeitig am Treffpunkt sein, um gemeinsam essen zu gehen.

Der RE3 ist ein Dieselzug, und selbstverstÀndlich fehlen hier Steckdosen.

Das hĂ€tte mich auch ĂŒberrascht, denn warum sollte ich dann mit Dieselenergie meine Handys aufladen? Das fĂ€nde ich tatsĂ€chlich ein wenig merkwĂŒrdig, aber dennoch ist es schade, da ich etwas Strom benötige. Ich habe zwar eine Powerbank dabei, aber die möchte ich nur im Notfall verwenden. Mein iPhone sollte es eigentlich auch schaffen. Die Fahrt dauert nur einige Stunden, und ich werde wahrscheinlich nicht allzu viel schreiben.

Momentan geht es mir sehr gut, denn ich bin viel frĂŒher angekommen, als ich gedacht hatte, und fahre durch eine wunderschöne Landschaft mit Weinbau und allem, was dazugehört.

Also, lÀuft!

Der RE3 fĂ€hrt jetzt zwischen Bad MĂŒnster am Stein und Staudenheim an mega hohen und coolen Felsen vorbei, durch Weinberge und jede Menge Natur.

Es ist echt super schön.

Der Zug ist ziemlich leer, also konnte ich mich voll ausbreiten und sogar meine FĂŒĂŸe hochlegen.

Ja, und ich lasse jetzt einfach die ganze tolle Landschaft auf mich wirken. Macht richtig Spaß und ist mega entspannend.

Echt klasse!

Gerade Fun und Erholung pur!

Bad Sobernheim, 10:50 Uhr. Hier winke ich einer Freundin zu, die mit ihrer Familie Urlaub in ihrem Wohnwagen hier macht.

👋👋👋

Exkurs Sobernheim

Der nÀchste Halt ist jetzt Kirn.

Ich kenne die Gegend recht gut, da sie zum einen nicht weit von meinem Geburtsort entfernt ist und ich zum anderen als junger Soldat in Sobernheim stationiert war. Zu jener Zeit gab es oben auf dem HĂŒgel bei Pferdsfeld noch das Jagdbombergeschwader 35, das damals noch mit der Phantom F4 ausgestattet war.

Ich war dort zunĂ€chst Wachsoldat, hatte aber die Möglichkeit, da ich Zeitsoldat war, beide FĂŒhrerscheine zu erwerben und wurde spĂ€ter an der Wache als Fahrer eingesetzt.

Das war eigentlich eine schöne Zeit und die Gegend ist wirklich schön, obwohl ich wÀhrend meiner kurzen Stationierung hier nicht allzu viel gesehen habe.

ZurĂŒck im RE 3

Das Radabteil ganz vorne am Zug ist riesig und gerade nur fĂŒr mich alleine. Hihi, das gefĂ€llt mir natĂŒrlich, ich kann mich ziemlich ausbreiten.

Ich muss mir fĂŒr die RĂŒckfahrt vornehmen, die Insta mitlaufen zu lassen, die Gegend hier ist einfach auch aus dem Zug heraus zu toll.

11:13 Uhr Idar-Oberstein, jetzt wird es gerade was voller. Ah, hier im radabteil doch nicht, da ist lediglich ein Kinderwagen dazu gekommen.

😂

Die Insassen und Eltern haben sich einen schönen Platz im Abteil gesucht.

PrÀparieren zum Ausstieg

Je weiter sĂŒdlich ich komme, desto sonniger wird es gerade. Aufgrund der Klimatisierung des Zuges weiß ich natĂŒrlich nicht, wie es draußen ist, es sieht aber sehr schön und warm aus. Ich bin jetzt in ein paar Minuten in Sankt Wendel.

Gleich da.

Ende des Livetickers.

Schön und kurzweilig war‘s.

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